WM 2026>

Österreichs episches Comeback hat einen Leidtragenden

Völlig verrückter Österreich-Krimi!

Österreich liefert sich mit Algerien einen epischen Showdown für die Ewigkeit. Das Team von Ralf Rangnick ist eigentlich raus - und vollbringt dann ein Comeback-Wunder.
In der allerletzten Sekunde der Partie gegen Algerien rettet Ex-Bundesliga-Star Sasa Kalajdzic die Österreicher vor dem WM-Aus!
Österreich liefert sich mit Algerien einen epischen Showdown für die Ewigkeit. Das Team von Ralf Rangnick ist eigentlich raus - und vollbringt dann ein Comeback-Wunder.

Österreich hat sich nach einem wahnwitzigen Krimi auf den letzten Drücker in die K.o.-Runde der WM katapultiert!

Im Vorrunden-Duell mit Algerien lieferte die Austria ein 3:3 (1:1) für die Ewigkeit ab. In der Nachspielzeit sah die Mannschaft von Trainer Ralf Rangnick plötzlich wie der große Verlierer aus, als Riyad Mahrez in der 93. Minute für die Afrikaner traf. Nach einem vorangegangenen, fast 15 Minuten andauernden Nichtangriffspakt, war Österreich auf einmal raus.

Doch Sasa Kalajdzic sorgte in der 96. Minute für die nicht mehr für möglich gehaltene Wende und rettete sein Team!

„Ich hab‘ 500 Watschn gekriegt“, schmunzelte der Ex-Bundesliga-Stürmer Kalajdzic nach dem Spiel. „Ich glaube, ich muss schauen, ob ich mit dem Doc jetzt ins Spital fahren muss, um eine mögliche Gehirnerschütterung zu prüfen.“

WM-Farce? Die schlimmen Befürchtungen zerschlagen sich

„Ich weiß gar nicht, was ich sagen soll“, stammelte Österreichs Marcel Sabitzer nach der Partie bei MagentaTV: „Du kassierst in der 94. Minute das 2:3 und du denkst: ‚Es ist verloren! Was soll noch kommen?‘ Wir glauben trotzdem dran. Dann ein langer Ball, Kopfball, Kopfball und rein. Unglaublich.“

Auch Ralf Rangnick war völlig entgeistert: „Das habe ich noch nie erlebt.“

Letztlich stehen beide Teams im Sechzehntelfinale. Leidtragender ist der Iran, der auf einen österreichischen Sieg hoffte und nun den Heimweg antreten muss.

Vor dem Spiel waren Befürchtungen aufgekommen, dass sich Österreich und Algerien auf ein Remis einigen könnten, denn eine Punkteteilung hätte beiden fürs Weiterkommen gereicht. Es kam letztendlich zum Unentschieden, allerdings auf eine nicht für möglich gehaltene Art und Weise.

Marko Arnautovic hatte in der 28. Spielminute nach einem langen Ball von David Alaba traumhaft zum 1:0 getroffen. Rafik Belghali glich kurz vor der Halbzeit aus (45.), Sabitzer schoss das ÖFB-Team in der 55. Minute dann wieder in Front. Nach dem bis dahin ersten Treffer von Mahrez (66.) schien die Partie entschieden, viel tat sich zunächst nicht mehr.

Dann brach die Nachspielzeit an – und der absolute Wahnsinn aus. „Wir haben Österreich den Atem anhalten lassen, jetzt sollen sie alle weitertrinken“, sagte Sabitzer noch.