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Oranje-Dämpfer kurz vor der WM

Oranje-Dämpfer kurz vor der WM

Die Niederlande tun sich gegen einen WM-Außenseiter schwer. Eigene Tore fallen nur vom Elfmeterpunkt.
Gody Gakpo erzielt die Führung
Gody Gakpo erzielt die Führung
© picture alliance / ANP/SID/Robin van Lonkhuijsen
Die Niederlande tun sich gegen einen WM-Außenseiter schwer. Eigene Tore fallen nur vom Elfmeterpunkt.

Die Nationalmannschaft der Niederlande hat bei ihrer Generalprobe für die Fußball-Weltmeisterschaft kaum Selbstvertrauen getankt. Gegen die ebenfalls für das XXL-Turnier qualifizierten Außenseiter aus Usbekistan zeigte das Team von Bondscoach Ronald Koeman in New York zwar eine weitestgehend dominante Leistung, überzeugte beim mageren 2:1 (1:0) aber nicht unbedingt mit ihrer Chancenverwertung.

Tore fielen für die Elftal nur nach Foulelfmetern, Cody Gakpo zeigte sich nach dem Führungstor (32.) auch tief in der Nachspielzeit treffsicher (90.+8). Die Usbeken hatten kurz zuvor durch Igor Sergejew ausgeglichen (90.+2).

Zwar präsentierte sich die Niederländer nach Anpfiff zunächst überaus dominant, Tore wollten wie bereits bei der 0:1-Niederlage beim Härtetest gegen Algerien vor wenigen Tagen noch vor heimischem Publikum jedoch nicht fallen. Nur die Strafstöße schafften Abhilfe, nach der Roten Karte für Guus Til wegen Handspiels (87.) wackelte das Team zudem kurzzeitig gehörig.

Verletzungssorgen bei den Niederlanden

Auch insgesamt war es nicht unbedingt ein erfolgreicher Tag für die Elftal: Vor Spielbeginn hatte der Verband den Ausfall von Jurriën Timber für die Endrunde bekannt gegeben, der 24 Jahre alte Verteidiger vom FC Arsenal habe sich „von einer Leistenverletzung nicht ausreichend erholt“, hieß es auf X.

Für Jeremie Frimpong, der 2025 nach vier Jahren bei Bayer Leverkusen zum FC Liverpool wechselte, ist in der Koeman-Elf allerdings trotzdem kein Platz. Stattdessen wurde der ehemalige Leipziger Lutsharel Geertruida (AFC Sunderland) nachnominiert. Weitere Sorgen bereitet Stammtorhüter Bart Verbruggen, der nach 67 Minuten angeschlagen den Platz verlassen musste.

Ebenso wie Deutschland startet der dreimalige Vizeweltmeister am 14. Juni in die WM, erster Gegner ist Japan. In der Gruppe F trifft die Niederlande zudem auf Schweden (20. Juni) und Tunesien (26. Juni).