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WM-Schiri bekommt Einreise verweigert: "Leider kein positives Ergebnis"

Somalia verteidigt Schiedsrichter

WM-Schiedsrichter Omar Artan wird die Einreise in die USA verweigert. Somalias Ministerium verteidigt den Unparteiischen öffentlich.
Omar Artan wurde die Einreise in die USA verweigert
Omar Artan wurde die Einreise in die USA verweigert
© IMAGO/DeFodi Images
WM-Schiedsrichter Omar Artan wird die Einreise in die USA verweigert. Somalias Ministerium verteidigt den Unparteiischen öffentlich.

Somalia hat Schiedsrichter Omar Artan nach der verweigerten Einreise in die USA öffentlich verteidigt. Das Ministerium für Jugend und Sport bekräftigte am Dienstag sein „volles Vertrauen in die Integrität und Professionalität“ des Unparteiischen und kritisierte in einem Statement die Folgen der Einreiseverweigerung für den internationalen Austausch im Fußball.

Artan hätte als erster Schiedsrichter aus Somalia an einer WM teilnehmen sollen, die US-Behörden verweigerten ihm aber am Flughafen von Miami die Einreise. „Trotz intensiver diplomatischer Bemühungen und Verhandlungen mit den zuständigen Behörden und der FIFA“ sei „leider kein positives Ergebnis erzielt worden“, hieß es in der Mitteilung weiter. Es gebe indes keinen Zweifel an Artans „fortgesetztem Beitrag zur Weiterentwicklung des Fußballs sowohl in Somalia als auch international“.

Somalia steht auf Verbotsliste von Trump

Die US-Grenzbehörde CBP hatte die verweigerte Einreise mit „Bedenken bei der Sicherheitsprüfung“ begründet. Somalia gehört zu jenen Ländern, die auf einer von Präsident Donald Trump eingeführten Einreiseverbotsliste stehen.

Der Weltverband FIFA hatte am Montag das WM-Aus Artans bestätigt. „Wie bei früheren FIFA-Veranstaltungen entscheidet letztlich die Regierung des Ausrichterlandes darüber, wer ins Land einreisen darf“, sagte ein Sprecher. Die FIFA sei informiert worden, „dass der Status von Herrn Artan derzeit nicht geändert wird“, der 34-Jährige wurde aus der Liste der WM-Referees gestrichen.

Artan selbst, seit 2018 FIFA-Schiedsrichter und Afrikas Unparteiischer des Jahres 2025, ließ sich eine Verbitterung nicht anmerken. Er wolle sich nun ganz auf die Zukunft fokussieren, teilte er AFP mit. „Trotz der Umstände bin ich positiv gestimmt und konzentriere mich auf die nächsten Herausforderungen meiner Schiedsrichterkarriere“, sagte er.