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Wutrede vor drei Jahren: Pikantes Wiedersehen für Thomas Tuchel

Pikantes Wiedersehen für Tuchel

Es kommt zum Wiedersehen zwischen Thomas Tuchel und Clément Turpin. Drei Jahre nach der "Note sechs"-Wutrede gegen den Referee erklärt der deutsche Coach seinen Gefühlsausbruch von damals.
Thomas Tuchel geht nach dem Länderspiel gegen Costa Rica auf die neue taktische Rolle von Jude Bellingham im englischen Nationalteam ein.
Es kommt zum Wiedersehen zwischen Thomas Tuchel und Clément Turpin. Drei Jahre nach der "Note sechs"-Wutrede gegen den Referee erklärt der deutsche Coach seinen Gefühlsausbruch von damals.

Englands Teammanager Thomas Tuchel geht ohne Vorbehalte in das pikante Wiedersehen mit Schiedsrichter Clément Turpin bei der Fußball-WM.

„Nein, er ist ein Top-Schiedsrichter“, sagte Tuchel auf die Frage, ob er angesichts der Ansetzung des Franzosen auf die Auftaktpartie der „Three Lions“ am Mittwoch (22.00 Uhr im LIVETICKER) in Dallas gegen Kroatien besorgt sei.

Als Tuchel wegen Turpin schimpfte: „Note sechs“

Tuchel hatte Turpin als Coach von Bayern München vor gut drei Jahren massiv kritisiert. „Note sechs“, schimpfte er damals nach dem Viertelfinal-Aus in der Champions League gegen Manchester City über Turpin.

Dieser habe „absolut furchtbar“ gepfiffen: „Note sechs von der ersten Minute, von der ersten Entscheidung an.“ Der heute 52-Jährige monierte, dass jede kleine Entscheidung gegen seine Mannschaft ausgefallen sei.

Nun erinnerte sich Tuchel zurück: „Er war mit meinem Verhalten während des Spiels nicht zufrieden, deshalb hat er mir die rote Karte gezeigt, und ich war mit seiner Leistung nicht zufrieden.“

Während der WM: Tuchel plant zusätzliches Testspiel

Als Trainer sei es immer besser, so der 52-Jährige, „nicht über den Schiedsrichter zu sprechen. Das ist vielleicht nicht immer möglich – es war ein emotionaler Abend, ein sehr wichtiges Champions-League-Spiel.“

Derweil will Tuchel nach dem Kroatien-Spiel ein zusätzliches Testspiel ansetzen. „Einfach, um die Zeit zu nutzen. Wir haben viele Tage zwischen den Spielen. Wir können den Spielern, die morgen nicht so viele Minuten spielen, richtige Spielpraxis geben“, sagte der Trainer. Schon in der WM-Vorbereitung hatten die Engländer nach einem offiziellen Test gegen Costa Rica hinter verschlossenen Türen gegen den zweitklassigen Miami FC geprobt.