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Türkei siegt zum Abschied: "Die Mannschaft hat mehr verdient"

„Die Mannschaft hat mehr verdient“

Zum Abschluss der WM-Reise gibt es für die Türkei ein klein wenig Genugtuung. Dennoch überwiegt die Enttäuschung.
Das Ausscheiden der Türkei ist bereits vor dem letzten Gruppenspiel gegen die USA besiegelt. Trotzdem lässt sich das Team nicht hängen - und wird in der Nachspielzeit durch einen ehemaligen Schalker mit einem versöhnlichen Turnierabschluss belohnt.
Zum Abschluss der WM-Reise gibt es für die Türkei ein klein wenig Genugtuung. Dennoch überwiegt die Enttäuschung.

Die Enttäuschung war Salih Özcan anzusehen, aber ein klein wenig Genugtuung verspürte er doch. „Es war wichtig für uns, dass wir mit einem Sieg nach Hause fahren und zeigen, was wir drauf haben“, sagte der Mittelfeldspieler von Borussia Dortmund nach dem unterhaltsamen 3:2 (1:2) der Türkei gegen die USA. Allerdings kam auch er nicht umhin einzugestehen: „Natürlich ist die Enttäuschung trotzdem da. Die Mannschaft hat mehr verdient.“

Tatsache blieb freilich, dass die Türkei nach den beiden Niederlagen gegen Australien (0:2) und Paraguay (0:1) schon vor dem Duell gegen den feststehenden Gruppensieger keine Chance mehr auf den Einzug in die K.o.-Runde besaß. „Wenn du nicht gut in dieses Turnier startest, ist es schwer“, erklärte Özcan, denn: „Mittlerweile kann jede Mannschaft gut Fußball spielen und kämpfen, das haben wir gesehen.

Türkei? „Die Mannschaft hat Qualität“

Weil die Begegnung sportlich für beide Mannschaften bedeutungslos war, konnte es sich US-Trainer Maurizio Pochettino sogar erlauben, seine Anfangsformation auf gleich neun Positionen zu verändern. Auch die Gefahr von Gelbsperren für das Stammpersonal wollte er eindämmen. Özcan war’s egal. „Am Ende“, sagte er, „ist es wichtig, dass wir das Spiel gewinnen. Und ob die am Ende mit einer C-Elf spielen, war mir eigentlich egal.“

Und jetzt? „Die Mannschaft hat Qualität und einen breiten Kader“, sagte Özcan, „daraus ziehen wir unsere Lehren und versuchen, in den nächsten Jahren das Beste daraus zu machen.“