WM 2026>

"Tut unendlich weh": Schlotterbeck leidet mit seinem Bruder

Schlotterbeck? „Tut unendlich weh“

Keven Schlotterbeck spricht über das WM-Aus seines jüngeren Bruders Nico. Der 29-Jährige drückt sein Bedauern aus.
Nach dem bitteren Ausfall von Innenverteidiger Nico Schlotterbeck erklärt Teamchef Völler, wie das DFB-Team nun umplant.
Keven Schlotterbeck spricht über das WM-Aus seines jüngeren Bruders Nico. Der 29-Jährige drückt sein Bedauern aus.

Keven Schlotterbeck hat das WM-Aus seines Bruders Nico das Fußballherz zerrissen. „Man schaut da ein bisschen auf den Arzt und schaut, wie die Reaktionen sind. Ich weiß, dass Nico ein harter Hund ist. Weil er nicht sofort aufgestanden ist, war es nicht so einfach für den großen Bruder“, erklärte der 29-Jährige als Experte bei MagentaTV.

Auch für den Beobachter ist der Innenbandriss im linken Sprunggelenk seines zwei Jahre jüngeren Bruders ein Schock: „Nichtsdestotrotz tut es mir jetzt unendlich weh, weil die WM für ihn vorbei ist. Aber auch da heißt es: Weitermachen, Krone richten und durchgehen.“

Der Deutsche Fußball-Bund hatte bekannt gegeben, dass der Innenverteidiger „mehrere Monate“ ausfallen werde.

Schlotterbeck? „Es sieht nicht ganz rosig aus“

„Ich habe natürlich mit meinem Bruder gesprochen. Ich mach es jetzt, wie es in den Medien weitergeleitet wurde: Es steht mehrere Monate dran. Es sieht nicht ganz rosig aus. Aber dass ich nicht zu viel verrate – das darf er dann machen“, sagte Schlotterbeck, der das Verletzungsdrama beim deutschen Gruppenspiel gegen die Elfenbeinküste (2:1) in Toronto im Stadion mitverfolgt hatte.

Es sei „ein Knackpunkt für ihn und die Familie, weil wir ihn gerne weiter unterstützt hätten. In vier Jahren steht die nächste WM an, er darf sich dann darauf freuen“, erklärte Schlotterbeck.