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Üble WM-Verletzung - doch Thomas Müller sieht "weder Gelb noch Rot"

Müller sieht „weder Gelb noch Rot“

Eigentlich feierte Kanada eine WM-Party gegen Katar. Doch die Horrorverletzung von Ismael Koné trübte die Stimmung. Kanada-Stürmer Jonathan David war sichtlich aufgelöst.

Der historische 6:0-Sieg von Co-Gastgeber Kanada gegen Katar bei der WM 2026 ist von der schweren Verletzung von Ismael Koné überschattet worden. Katars Assim Madibo wurde nach seinem Foul nach VAR-Eingriff mit Rot vom Platz gestellt – was die MagentaTV-Experten Thomas Müller und Mats Hummels wiederum nicht verstanden.

„Die Rote Karte können wir nicht ganz nachvollziehen. Es sieht nach einer sehr unglücklichen Verletzung aus, die sehr schwer wiegt“, sagte Müller.

Der Offensivspieler sehe „da maximal ein normales Foul, weder Gelb noch Rot. Weiß ich jetzt nicht. Da würde ich jetzt gerne einen Regelhüter sprechen.“

Hummels stimmt Müller bei übler Szene zu

Rio-Weltmeister-Kollege Hummels ergänzte: „Ich kann Thomas nur zustimmen. Das Foul sah aus der Perspektive, die wir sehen konnten, nach einem 0815-Foul aus. Es ging einfach sehr unglücklich aus, sehr unglücklich aus.“

Der frühere Innenverteidiger sprach sich dafür aus, dass die Bestrafung eines Spielers nicht mit der Schwere einer Verletzung zusammenhängen solle.

Müller schilderte: „Man sieht an dem Spieler von Katar ganz klar, dass ihm der Schock ins Gesicht geschrieben steht. Gott sei Dank zeigen wir das Bild nicht nochmal, aber man hat ja das Bein von Koné gesehen. Das sah nicht gut aus.“

Konés linkes Bein wies eine deutlich erkennbare Fehlstellung auf. „Man hörte die Knochen brechen“, berichtete Trainer Jesse Marsch. Erste Diagnose: Schien- und Wadenbeinbruch.