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WM 2026: Wo auch Völler Nagelsmann widerspricht

Völler: „Paar Prozentpunkte“ fehlten

DFB-Sportdirektor Rudi Völler beruhigt die Nerven der vielen besorgten Fans vor dem Paraguay-Spiel. Allerdings räumt er auch ein Detail ein.
Vor dem Gruppenspiel gegen Ecuador spricht DFB-Sportdirektor Rudi Völler auch über das Sechzehntelfinale. Dort könnte es für Deutschland zu einer kuriosen Situation kommen.
DFB-Sportdirektor Rudi Völler beruhigt die Nerven der vielen besorgten Fans vor dem Paraguay-Spiel. Allerdings räumt er auch ein Detail ein.

Rudi Völler kam, um die aufgewühlte Fußball-Seele zu streicheln. „Ich bin völlig beruhigt und relaxt, am Montag wird die Mannschaft alles reinhauen“, versprach der DFB-Sportdirektor während seiner Pressekonferenz vor dem Sechzehntelfinale gegen Paraguay (22.30 Uhr im LIVETICKER) in Foxborough.

Das verlorene letzte WM-Gruppenspiel gegen Ecuador (1:2) ist für Völler dabei keinerlei Maßstab. „Die Grundvoraussetzungen waren anders“, betonte er. „Das war für Ecuador das Spiel der Spiele der letzten 20 oder 30 Jahre. Früher war das bei uns auch nicht viel besser, wenn man schon weiter war.“

WM 2026: Völler räumt ein, dass „ein paar Prozentpunkte“ fehlten

Da wolle man „gerne gewinnen, aber dass ein paar Prozentpunkte fehlen, ist ganz normal“. Damit widersprach Völler wie zuvor schon Joshua Kimmich und Deniz Undav dem Bundestrainer Julian Nagelsmann, der nach der Partie von einem Mentalitätsproblem nichts wissen wollte.

Völler betonte am Samstag aber auch: Am Montag werde es „ganz anders sein. Da geht es ums Weiterkommen oder Nach-Hause-Fahren.“

Völler bekräftigte den Glauben, „dass wir alles rausholen, absolut ans Limit gehen, ein richtig gutes Spiel machen und in die nächste Runde einziehen“. 2002 hatte Deutschland bei der WM Paraguay im ersten K.o.-Spiel 1:0 besiegt, mit Völler als Teamchef: „Damit könnte ich auch diesmal gut leben.“

Völler mit Ansage an Wirtz, Musiala, Havertz und Co.

Insbesondere von der hochkarätig besetzten Offensive mit Jamal Musiala, Florian Wirtz und Kai Havertz erhofft sich Völler im weiteren Turnierverlauf noch mehr. „Wir wissen: Um die ganz großen Ziele zu erreichen, müssen diese Spieler liefern. Das wissen sie auch selbst“, sagte er. „Auch da bin ich total optimistisch. Es fehlt nicht viel, damit sie zünden.“

Generell sei das DFB-Team „eine Mannschaft, die an richtig guten Tagen am Limit gegen jede Mannschaft gewinnen kann“. Allerdings: „Wenn ein paar Prozent weniger da sind, können wir auch gegen einige verlieren, das ist bei ein, zwei, drei Nationen vielleicht anders.“