Österreich und Algerien haben bei der Fußball-WM die K.o.-Runde erreicht und beim wilden 3:3 (1:1) eine „Schande von Kansas City“ mit Last-Minute-Treffern vermieden.
"Einmal Hölle und zurück": Pressestimmen zum Österreich-Wahnsinn
Presse: „Völliger WM-Wahnsinn“
So reagiert die internationale Presse auf das aberwitzige „Endspiel“.
ÖSTERREICH
Krone-Zeitung: „Einmal Hölle und zurück – Österreich ist weiter! Völliger WM-Wahnsinn! Österreich steigt nach einem unglaublichen 3:3 im letzten Gruppenspiel gegen Algerien – durch ein Tor von „Joker“ Sasa Kalajdzic in Minute 96 – doch noch ins Sechzehntelfinale auf.“
Kurier: „Ein denkwürdiges Match.“
ALGERIEN
Competition: „Nach einem Spiel voller Wendungen hat sich die Nationalmannschaft dank des Unentschiedens gegen Österreich (3:3, Halbzeitstand: 1:1) für das Sechzehntelfinale der Weltmeisterschaft 2026 qualifiziert.“
SPANIEN
Marca: „Was für ein unglaubliches Finale, um unseren Gegner kennenzulernen! Österreich schied in der 93. Minute aus … und qualifizierte sich in der 96. Minute!“
Mundo Deportivo: „Österreich trifft nach dem verrücktesten Ausgang der Weltmeisterschaft auf Spanien.“
Sport: „Völliger Wahnsinn! Österreich qualifiziert sich in der 96. Minute und trifft im Sechzehntelfinale auf Spanien. Die Mannschaft von Luis de la Fuente kennt nun ihren Gegner in der ersten K.o.-Runde: Österreich, das in der 93. Minute noch ausgeschieden war, qualifiziert sich zwei Minuten später in einem der surrealsten Spielenden dieser Weltmeisterschaft.“
ENGLAND
The Guardian: „Ein dramatisches Finale beschert Österreich und Algerien den Einzug in die K.o.-Runde der Weltmeisterschaft und bricht den Iranern das Herz.
Noch bevor der Anpfiff ertönte, kursierten bereits zahlreiche Spitznamen für dieses Spiel. Einer davon war „Biscotto“ – ein italienischer Klassiker, der auf etwas anspielt, das zweimal gebacken werden muss; eine Zusammenarbeit der beiden Seiten. Oder vielleicht bevorzugten Sie die Bezeichnung „Schande von Kansas City“, in Anlehnung an die „Schande von Gijón“ – eine Reminiszenz an die Weltmeisterschaft 1982, bei der sich Westdeutschland mit einem 1:0-Sieg über Österreich begnügte, wodurch sich beide Mannschaften für die K.o.-Runde qualifizierten, während Algerien ausschied. Doch was sich hier abspielte, war etwas ganz anderes.“
The Athletic: „Außergewöhnliches Duell Algerien – Österreich eliminiert Iran, liefert ein Resultat, das viele erwartet haben und ein Spiel, das niemand erwartet hat.“
ITALIEN
Gazzetta dello Sport: „Ein Unentschieden sollte es sein – und ein Unentschieden war es auch. Doch das 3:3, durch das Österreich und Algerien weiterkommen, wird für Gesprächsstoff sorgen: Beim Stand von 2:2 begann ein endloses und peinliches Hin und Her, das überraschend durch das Tor von Mahrez in der 93. Minute unterbrochen wurde, wodurch Österreich ausschied. Zwei Minuten später, genau beim Schlusspfiff, fiel dann das 3:3 durch Kalajdzic, das die Sache wieder ins Lot brachte.“
FRANKREICH
L’Équipe: „Ein Unentschieden hätte sowohl Österreich als auch Algerien gereicht, doch beide Mannschaften haben an diesem Samstagabend in der schwülen Hitze von Kansas City bis zum Schluss alles gegeben (3:3). Als neuntbester Dritter ist der Iran somit nicht durch eine moderne Version des „Spiels der Schande“ ausgeschieden.