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Weltmeister über Undav: "Kein zweiter Podolski"

Undav? „Kein zweiter Podolski“

Vor dem letzten WM-Vorrundenspiel Deutschlands hat Lukas Podolski einen Vergleich mit Deniz Undav abgewehrt. Dennoch ordnet er ihm menschlich eine wichtige Rolle im Team zu.
Es war ein Schock für die deutsche Nationalmannschaft: Lennart Karl wird die WM verpassen. Für ihn wurde Assan Ouédraogo nachnominiert nicht Said El Mala. Eine Entscheidung, die Lukas Podolski nicht nachvollziehen kann.
Vor dem letzten WM-Vorrundenspiel Deutschlands hat Lukas Podolski einen Vergleich mit Deniz Undav abgewehrt. Dennoch ordnet er ihm menschlich eine wichtige Rolle im Team zu.

Weltmeister Lukas Podolski hat vor Deutschlands letztem WM-Vorrundenspiel einen Vergleich mit Deniz Undav abgewehrt. „Es gibt keinen zweiten Podolski“, sagte der Ex-Nationalspieler am Donnerstag im Interview mit t-online, er sieht jedoch einige Parallelen.

„Er bringt eine gewisse Lockerheit, Humor und Witz rein. Das ist immer wichtig, unabhängig davon, ob er spielt oder nicht“, meinte Podolski, der zu seiner Zeit ebenfalls immer einen lockeren Spruch auf den Lippen hatte. Es sei bedeutend, „dass man verschiedene Typen hat, dass man einen Teamgeist entwickelt und dass man sagt: Jungs, jetzt ist es soweit, jetzt packen wir das Ding“.

WM: Nagelsmann hat Undav-Entscheidung schon getroffen

Dass Undavs Karriereweg und der späte Einstieg in den Profifußball seinen Charakter geprägt haben, schließt Podolski aus: „Miro Klose ist ja auch einen ähnlichen Weg gegangen. Entweder du hast das oder nicht. Bei Deniz ist das nicht gestellt oder irgendwie dahingesagt. Er ist einfach so. Damit tut er der Nationalmannschaft gut.“

Trotz Undavs starken Auftritten hat Bundestrainer Julian Nagelsmann bereits angekündigt, dass der deutsche WM-Topscorer auch gegen Ecuador am Donnerstag (ab 22.00 Uhr MESZ im LIVETICKER) lediglich als Joker von der Bank kommen werde.