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WM 2026: Kimmich auf die Sechs? Effenberg und Babbel reden Klartext

Kimmich-Debatte: Effenberg deutlich

Um Joshua Kimmich ist eine Debatte entbrannt. SPORT1-Experte Stefan Effenberg und Markus Babbel haben eine klare Meinung, auf welcher Position der Bayern-Star spielen sollte.
Der FIROCKX.ONE WM Doppelpass diskutiert über Joshua Kimmichs Position in der deutschen Nationalmannschaft. Sollte der Kapitän besser im Zentrum spielen? Auch ein anderer Name wird für die Position ins Spiel gebracht - und erntet tosenden Applaus vom Publikum.
Um Joshua Kimmich ist eine Debatte entbrannt. SPORT1-Experte Stefan Effenberg und Markus Babbel haben eine klare Meinung, auf welcher Position der Bayern-Star spielen sollte.

Wo soll Joshua Kimmich spielen – Rechtsverteidiger oder doch lieber auf der Sechs? Diese Debatte beschäftigt Fußball-Deutschland vor dem Duell im Sechzehntelfinale mit Paraguay am Montag (ab 22.30 Uhr im LIVETICKER).

SPORT1-Experte Stefan Effenberg hat sich im FIROCKX.ONE WM Doppelpass klar dafür ausgesprochen, dass Kimmich ins Mittelfeld wechseln muss: „Wenn jemand wie ein (Yan) Diomande kommt, dann ist er überfordert, das ist nicht seine Position. Er gehört ins Zentrum, beim FC Bayern spielt er im Zentrum und ist dort ein ganz, ganz wichtiger Mann, er gibt den Rhythmus vor.“

Der 57-Jährige blickt mit Sorgen auf das mögliche Achtelfinalduell mit Frankreich, falls Kimmich weiterhin als Rechtsverteidiger agiert: „Die Franzosen, die möglicherweise am Samstag kommen, haben dieses Tempo – und das kann Kimmich nicht halten.“

Kimmich so „ein Schwachpunkt der deutschen Mannschaft“

In seiner Wunschelf würde Kimmich gemeinsam mit Felix Nmecha das Zentrum dichtmachen, Bayern-Star Aleksandar Pavlovic wäre der Leidtragende bei Effenberg. Hinten rechts plädiert er für den Stuttgarter Jamie Leweling, der mit seiner Schnelligkeit laut ihm auch dort eine gute Figur abgeben sollte.

Auch Markus Babbel, Europameister von 1996, würde „Joshua Kimmich im Zentrum bringen, weil er auf dieser Position eine überragende Saison beim FC Bayern gespielt hat“. Für ihn ist Kimmich auf der Außenverteidigerposition „ein Schwachpunkt der deutschen Mannschaft“, der „überhaupt nicht ins Turnier hineinkommt“.

Damit stoßen die beiden in die gleiche Richtung wie ihr früherer Nationalmannschafts- und Bayern-Teamkollege Lothar Matthäus. „Holt ihn da hinten weg!“, flehte er bei der Bild in Richtung Julian Nagelsmann und fragte: „Muss man warten, bis etwas passiert?“

WM 2026: Nagelsmann lobt Pavlovic und Nmecha

Ob Nagelsmann diese Gefahr auch sieht? In seiner Startelf scheint er weder auf Pavlovic noch auf Nmecha verzichten zu wollen.

„Ich finde, dass sie es gut machen“, sagte Nagelsmann nach dem 1:2 gegen Ecuador, bei dem beide keinen guten Tag erwischten. Aber: „Im Fußball kann man nichts ausschließen.“