Nach seinem starken Auftritt gegen Finnland im vorletzten Test vor der WM hatte Lennart Karl noch große Erwartungen geschürt. Wenige Tage später platzte sein Traum von der Teilnahme bei der größten Endrunde der Geschichte aber aufgrund einer Verletzung.
WM 2026: Lennart Karl beschreibt den Moment, der seine Träume platzen ließ
Bitteres WM-Aus: Jetzt spricht Karl
Nun blickte der 18-Jährige nach seinem Muskelbündelriss im linken vorderen Oberschenkel auf den verhängnisvollen Moment im DFB-Training zurück und erklärte, wie es für ihn weitergeht.
„Es ist beim Torschuss passiert, ich habe es sofort gespürt. Das war schon ein Schock für mich, da ich mir so viel vorgenommen habe und auch in guter Verfassung war“, sagte Karl zur Bild.
Karl bereits in der Reha
Nach einer Untersuchung vor Ort war schnell das Aus für das Turnier besiegelt. Emotionale Worte bei Instagram folgten. Inzwischen ist er zurück in Deutschland und in Behandlung.
„Ich bin diese Woche noch in München zur Erstbehandlung und habe danach erstmal Urlaub bekommen“, erklärte der Linksfuß. „In diesen ersten Tagen kann ich in der Reha nicht viel machen, außer der Verletzung Zeit geben, um zu heilen. Danach beginnt irgendwann wieder die Aufbauphase.“
Für seine Kollegen geht es am Sonntagabend gegen Curacao los. Wie verfolgt Karl die Partie? „Das Auftaktspiel schaue ich mir natürlich an, so wie jedes weitere, selbstverständlich! Wo genau, weiß ich noch nicht. Aber ich werde natürlich mitfiebern und der Mannschaft die Daumen drücken. Ich bin fest davon überzeugt, dass das Team alles reinhauen und eine gute WM spielen wird!“
Ein trauriges Auge wird dennoch mitschauen. Das verschweigt Karl auch gar nicht. Er gab einen Einblick in seine Gefühlswelt: „Die WM zu spielen, wäre ein absoluter Traum von mir gewesen. Leider kommt nun diese Verletzung dazwischen, ich muss das akzeptieren und nach vorne schauen.“