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WM 2026: Reicht Deutschland ein Auftaktsieg für die K.o.-Phase?

Reicht schon ein Sieg zum Weiterkommen?

Die deutsche Nationalmannschaft trifft zum WM-Auftakt auf Curacao. Mit einem Sieg könnte das Team von Julian Nagelsmann das Weiterkommen fast schon perfekt machen.
Die deutsche Nationalmannschaft bereitet sich auf den WM-Auftakt gegen Curacao vor.
Die deutsche Nationalmannschaft trifft zum WM-Auftakt auf Curacao. Mit einem Sieg könnte das Team von Julian Nagelsmann das Weiterkommen fast schon perfekt machen.

Nach 12 Jahren möchte Deutschland endlich wieder die K.o.-Phase einer Fußball-WM erreichen. Durch das XXL-Format in den USA, Mexiko und Kanada könnte dafür sogar schon ein Sieg zum Auftakt gegen Curacao reichen (ab 19 Uhr im LIVETICKER).

Denn: Seit der Aufstockung von 32 auf 48 Teilnehmer schaffen neben den Gruppenersten und -zweiten auch die acht besten Gruppendritten den Sprung in die K.o.-Runde – seit diesem Jahr ist das erstmals ein Sechzehntelfinale. Dies bedeutet im Umkehrschluss auch, dass lediglich 16 Teams nach der Gruppenphase ausscheiden.

Rein rechnerisch kann das Weiterkommen nach dem ersten Spiel logischerweise nicht feststehen, aber das Fußball-Datenportal Football meets Data hat zumindest die Wahrscheinlichkeiten errechnet, welche Punktzahl und damit verbundene Tordifferenz als drittplatzierte Mannschaften noch zum Weiterkommen ausreichen würde.

WM: Schon ein Sieg könnte reichen

Mit drei Punkten und einem ausgeglichenen Torverhältnis liegt diese bei 96 Prozent, bei gleicher Punktzahl und negativer Tordifferenz von -1 sogar noch bei 88 Prozent.

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Selbst eine Tordifferenz von -2 reicht den Berechnungen zufolge in 71 Prozent der Fälle noch für das Weiterkommen aus. Sollte Deutschland also zum Auftakt hoch gegen WM-Neuling Curacao siegen, könnte es selbst mit knappen Niederlagen in den anschließenden Duellen mit der Elfenbeinküste und Ecuador noch für den Einzug in das Sechzehntelfinale reichen.

Vorbild Portugal?

Auch Erfahrungen bei der UEFA haben ähnliches gezeigt. Der europäische Verband hatte bereits zur EM 2016 die Anzahl der Teilnehmer von 16 auf 24 erhöht und es dadurch vier Drittplatzierten ermöglicht, den Sprung in die K.o.-Phase zu schaffen. In den drei Ausgaben seit der Änderung reichten dabei drei Punkte und eine ausgeglichene Tordifferenz stets zum Weiterkommen. Portugal schnappte sich 2016 als Gruppendritter sogar den EM-Titel.

Doch das dürfte kaum der Anspruch Deutschlands sein, das den Gruppensieg anpeilt – und damit das erste K.o.-Spiel bei einer Weltmeisterschaft seit dem Triumph im Maracana-Stadion 2014.