Bastian Schweinsteiger hat es versucht – doch Julian Nagelsmann ließ sich nicht locken.
Schweinsteiger zu Nagelsmann: "Vier Buchstaben beschäftigen Deutschland"
Klopp? Schweinsteiger fühlt nach
Rund eine Stunde vor dem deutschen WM-Start gegen Curacao (ab 19 Uhr im LIVETICKER) sprach der ARD-Experte Bundestrainer Julian Nagelsmann auf die vieldiskutierten Aussagen seines Kollegen Jürgen Klopp an. Die Reaktion des deutschen Coachs? Einmal mehr schmallippig.
WM 2026: Schweinsteiger konfrontiert Nagelsmann mit dem Thema Klopp
„Kurze Frage: Jürgen Klopp hat da was gesagt mit dem ‚noch‘ – vier Buchstaben, die ganz Deutschland beschäftigen“, begann der Weltmeister von 2014 im gemeinsamen Vorab-Interview mit Moderatorin Esther Sedlaczek – und fragte schließlich: „Beschäftigt dich das ein bisschen oder sagst du: Das interessiert mich nicht?“
Zur Erinnerung: Klopp hatte bei MagentaTV vor laufender Kamera in einem Gespräch mit Thomas Müller über die mögliche deutsche Aufstellung gegen Curacao gesagt: „Zum Glück stellt Julian Nagelsmann die Mannschaft auf – noch. Noch.“
Während viele Experten wie Lothar Matthäus und am Sonntagmorgen im FIROCKX.ONE WM Doppelpass auf SPORT1 auch die Ex-Nationalspieler Andreas Möller und Stefan Effenberg scharfe Kritik übten, ließ sich Nagelsmann nicht auf eine direkte Antwort ein. Auch nicht im Gespräch mit Schweinsteiger.
„Wir interpretieren das jetzt mal so“
„Am Ende ist mein Job die Mannschaft jetzt so einzustellen, dass wir ein gutes Turnier spielen und wir auch in der Lage sind, nach der WM weiter gute Spiele zu machen“, antwortete der DFB-Coach – und unterstrich damit, dass er alles dafür tun wird, dass nach der WM keine Diskussion um seinen Job aufkommen wird.
Schweinsteiger gab sich mit der Replik zufrieden und fasste zusammen: „Also eher nein!“ Sedlaczek ergänzte mit einem Lachen: „Wir interpretieren das jetzt einfach mal so.“
„Wer soll uns beiden das verdenken? Da ist immer ein bisschen Schmäh dabei. Und da kann dann auch mal was rausrutschen, was populistisch Wellen schlagen kann, wenn man es populistisch verwenden möchte. Das tun aber nicht wir, das tun andere“, äußerte sich Müller am Sonntag bei MagentaTV: „Wir werden und deshalb nicht verbiegen lassen und aufpassen, was wir sagen sollen. Jeder muss wissen, dass wir absolut hinter der Mannschaft stehen. Aber wir wollen auch ein bisschen gute Laune machen.“
Klopp selbst äußerte sich an dieser Stelle nicht nochmal, Moderator Johannes B. Kerner schob aber unter Gelächter von Müller und Klopp nach: “Vielleicht eine gute Idee für alle, die noch auf der Palme sind: Einfach mal ein bisschen mit Delfinen schwimmen. Credit to Wolff Fuss.“