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"Judas": Cucurella bei WM beschimpft

„Judas“: Cucurella beschimpft

Wenige Stunden nach Bekanntgabe seines Wechsels wird Marc Cucurella ausgebuht. Seine Vergangenheit birgt Brisanz.
Marc Cucurella bezeichnet den deutschen Gegner, Ecuador, als möglichen WM-Geheimfavoriten und zeigt großen Respekt vor der Qualität und dem Turnierpotenzial.
Wenige Stunden nach Bekanntgabe seines Wechsels wird Marc Cucurella ausgebuht. Seine Vergangenheit birgt Brisanz.

Der Wechsel von Linksverteidiger Marc Cucurella zu Real Madrid ist kurz vor dem missglückten spanischen WM-Auftakt gegen Kap Verde (0:0) bekanntgegeben worden – und schlug im Stadion von Atlanta hohe Wellen.

Wie Reporter von ESPN und The Athletic von vor Ort berichteten, wurde im ersten Durchgang jeder Ballkontakt Cucurellas von Pfiffen und Buhrufen von Teilen der spanischen Fans, genauer gesagt Fans des Erzrivalen FC Barcelona, begleitet.

Mehrmals sollen die Anhänger, die zum Teil Trikots des Vereins statt der Nationalmannschaft trugen, den 27-Jährigen als „Judas“ beschimpft haben – biblisches Synonym für einen Verräter.

WM: Cucurella fast acht Jahre bei Barca

Hintergrund: In der U16 trug Cucurella erstmals das Trikot der Katalanen und blieb mit kurzen Unterbrechungen bis 2020, ehe er über den FC Getafe den Weg in die Premier League fand.

Für die Profimannschaft stand er dabei lediglich in einer Partie in der Copa Del Rey im Oktober 2017 für sieben Minuten auf dem Platz. Nach seiner Zeit in der Jugend kam er hauptsächlich für die zweite Mannschaft zum Einsatz.

Am Montagmittag hatten die Königlichen den Transfer des Außenverteidigers verkündet. Zuvor spielte Cucurella insgesamt vier Jahre beim FC Chelsea.