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WM 2026: "Unnütz!" Magath lacht über Trinkpausen

Magath lacht über Trinkpausen

Die neu eingeführten Trinkpausen in jeder Halbzeit eines WM-Spiels bringen Felix Magath auf die Palme.
Bei der WM 2026 sind verpflichtende Trinkpausen in jeder Halbzeit eingeführt worden. Die Änderung löst viel Kritik aus - bekommt aus dem DFB-Lager aber durchaus auch positives Feedback.
Die neu eingeführten Trinkpausen in jeder Halbzeit eines WM-Spiels bringen Felix Magath auf die Palme.

Die umstrittenen Trinkpausen bei der Fußball-WM sorgen weiter für Gesprächsstoff. Nun äußerte sich mit Felix Magath eine deutsche Trainer-Legende und fand deutliche Worte.

Magath sagte bei ran: „Ich habe während der Saison 2009 beim FC Schalke 04 Trinkpausen während des Trainings abgeschafft, weil es unnütz ist. Warum soll ein junger Mann, der gesund ist, nicht mal eineinhalb Stunden an der frischen Luft Sport treiben können? Das kann mir keiner erklären“, sagte der 72-Jährige und lachte.

Auch beim Spiel zwischen Ghana und Panama (1:0) in Toronto gab es wie vom Weltverband FIFA vorgeschrieben in beiden Hälften jeweils eine „hydration break“ – trotz einer Temperatur von nur 19 Grad und Dauerregen in der kanadischen Metropole. Die Fans quittierten die Spielunterbrechung jeweils mit Buhrufen.

Magath lacht über Trinkpausen

Solche Szenen sorgen bei Magath für großes Unverständnis. Neben dem Trinkverbot bei Schalke sorgte der Ex-Coach während seiner Laufbahn übrigens auch beim VfL Wolfsburg für Aufsehen beim Thema Trinken.

Nach einem 0:3 gegen die Bayern und einem Waldlauf sollen er den Spielern laut SportBild das Wasser weggekippt und gewütet haben: „Mehr habt ihr nach der Leistung nicht verdient zu trinken.“

Beim Blick auf die sportliche Situation der deutschen Nationalmannschaft zeigte sich Magath derweil deutlich positiver. Vor dem kommenden Gegner Elfenbeinküste (Deutschland – Elfenbeinküste ab 22 Uhr im LIVETICKER) warnte er dennoch: “Einfach wird es wohl nicht. Das ist der erste richtige Gegner für uns. Es ist viel mehr Gegenwehr zu erwarten. Die afrikanischen Teams sind nicht zu unterschätzen und haben große Individualisten drin.“

Für den Fachmann, der Spanien als Titelfavoriten sieht, ist ein langes deutsches Turnier durchaus möglich. „Deutschland kann bis zum Halbfinale kommen. Wir haben die Chance mit dieser Mannschaft. Das Finale traue ich uns aber nicht richtig zu.“