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WM 2026: Zwayer bei Debüt von Krämpfen begleitet

Zwayer von Krämpfen geplagt

Schiedsrichter Felix Zwayer feiert sein WM-Debüt. Dabei muss er verletzungsbedingt kurz bangen.
In der Nachspielzeit der WM-Partie zwischen den USA und Australien geht der deutsche Schiedsrichter Felix Zwayer mit einem Krampf zu Boden und muss behandelt werden.
Schiedsrichter Felix Zwayer feiert sein WM-Debüt. Dabei muss er verletzungsbedingt kurz bangen.

Und plötzlich lag Felix Zwayer auf dem Boden: Kurz vor Schluss des WM-Spiels zwischen Co-Gastgeber USA und Australien in Seattle (2:0) ist der deutsche Schiedsrichter von Krämpfen geplagt worden.

Der 45-Jährige war in der dritten Minute der Nachspielzeit im Rasen hängen geblieben, als er US-Profi Chris Richards nach einem Foul die Gelbe Karte zeigte. Der Berliner sank auf den Boden, Assistent Christian Dietz und der australische Profi Aiden O’Neill eilten zur Hilfe und halfen beim Dehnen.

Letztlich konnte Zwayer die Partie jedoch zu Ende bringen. „Er ist in den Boden getreten, ich hoffe, er hat sich nichts getan. Ich weiß nicht, das sah überhaupt nicht gut aus. Es ist die Wade hinten. Wenn du eine unkontrollierte Bewegung machst, wahrscheinlich hat er einen Krampf. Ich hoffe, dass es nichts Schlimmeres ist“, sagte Schiedsrichterexperte Patrick Ittrich bei MagentaTV.

WM: Positiver Eindruck von Zwayer

Die Leistung des Referees wurde von Schiedsrichter-Boss Knut Kircher indessen positiv aufgenommen. „Felix hatte mit seinem ersten WM-Spiel einiges an Arbeit zu verrichten, hat das gut gemacht inklusive VAR-Support. Jetzt sind auch sie ins Turnier gestartet, was wichtig ist!“, sagte der Geschäftsführer der DFB Schiri GmbH dem SID. Auch Ittrich befand: „Wirklich hervorragende Leistung von Felix. Viel laufen gelassen, gute Gelbe Karten, das war wirklich top.“

Beim zweiten Treffer der USA durch Innenverteidiger Alex Freeman (44.) hatte Zwayer zunächst auf Abseits entschieden, das Urteil nach Rücksprache mit Videoassistent Bastian Dankert dann jedoch revidiert.