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WM: Deshalb sitzt Urbig gegen Curacao nur auf der Tribüne

Darum sitzt Urbig auf der Tribüne

Am Sonntagabend trifft Deutschland zum WM-Auftakt auf Curacao. Torhüter Jonas Urbig bleibt allerdings nur eine Nebenrolle.
Jonas Urbig darf als Trainingstorhüter mit zur WM reisen. Nach dem Gewinn des DFB-Pokals spricht der Bayern-Keeper darüber, wie er sich auf diese Zeit freut.
Am Sonntagabend trifft Deutschland zum WM-Auftakt auf Curacao. Torhüter Jonas Urbig bleibt allerdings nur eine Nebenrolle.

Wenn die deutsche Nationalmannschaft am Sonntagabend ihren WM-Auftakt gegen Curacao (ab 19 Uhr im LIVETICKER) in Houston bestreitet, wird Jonas Urbig nur von der Tribüne aus zuschauen können.

Der Grund: Der Keeper des FC Bayern zählt zwar zur deutschen Delegation und wurde von Bundestrainer Julian Nagelsmann für Trainingseinheiten mit in die USA genommen, gehört aber nicht zu den 26 von der FIFA registrierten WM-Spieler. Deshalb kann er auch nicht zum Einsatz kommen.

Auch deshalb wird der 22-Jährige trotz der neuen Regelung, dass der gesamte Kader bei der Nationalhymne mit auf dem Platz steht, das Geschehen nur abseits seiner Teamkollegen verfolgen können. Die Ersatzkeeper Oliver Baumann und Alexander Nübel werden dagegen im Anschluss den Platz auf der Bank einnehmen.

WM: Urbig-Einsatz nicht unmöglich

Komplett ausgeschlossen ist ein Einsatz Urbigs, der gleichzeitig sein Länderspiel- und WM-Debüt wäre, aber nicht. Die FIFA-Regularien sehen vor, dass Torhüter auch im Laufe des Turnieres nachnominiert werden können, sollte sich einer der anderen Schlussmänner so schwer verletzen, dass weitere Einsätze ausgeschlossen sind.

Anders sieht das bei Feldspielern aus. Hier lief die Frist für Nachnominierungen 24 Stunden vor Anpfiff des Curacao-Spiels ab. Sollte sich nun also einer der 23 Feldspieler verletzen, muss Nagelsmann mit seinem Aufgebot zurechtkommen.