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Entlassen? Doch nicht? Wirbel um WM-Coach

Entlassen? Wirbel um Tunesien-Coach

Tunesien verliert zum WM-Auftakt klar und deutlich gegen Schweden. Der Verband verkündet daraufhin offenbar die Trainerentlassung - zieht sie dann aber wieder zurück.
Nach der 1:5 Auftaktniederlage der tunesischen Nationalmannschaft gegen Schweden fehlt Trainer Sabri Lamouchi im Teamtraining.
Tunesien verliert zum WM-Auftakt klar und deutlich gegen Schweden. Der Verband verkündet daraufhin offenbar die Trainerentlassung - zieht sie dann aber wieder zurück.

Großer Wirbel um WM-Teilnehmer Tunesien: Nach der 1:5-Klatsche gegen Schweden zum Auftakt verkündete der Verband offenbar die Entlassung von Trainer Sabri Lamouchi – nur um dies kurzerhand wieder zu revidieren.

Wie die französische L’Equipe berichtet, habe der tunesische Verband am Montag auf Instagram zwischenzeitlich die Meldung publik gemacht, dass „eine offizielle Vereinbarung über die Entlassung“ von Lamouchi feststehe. Doch kurz darauf war der Post wieder gelöscht.

Offenbar sei sogar schon ein Nachfolger, der interimsweise übernehmen sollte, angekündigt worden. Doch diesen wird es vorerst wohl nicht mehr brauchen, Lamouchi soll später das Training der tunesischen Nationalmannschaft leiten. Laut dem tunesischen Journalisten Ahmed Adala sollen allerdings einige Verbandsmitglieder mit einem Rücktritt drohen, sollte Lamouchi nicht entlassen werden.

WM: Lamouchi erst seit Januar im Amt

Der 54-Jährige hatte die „Adler von Karthago“ erst im Januar übernommen, stand aber bereits vor dem XXL-Turnier in den USA, Mexiko und Kanada nach schwachen Ergebnissen (u.a. ein 0:5 gegen Belgien) in der Kritik.

Mit dem schlechten WM-Start konnte er ebenfalls keine Argumente für sich sammeln. In Gruppe F trifft Tunesien noch auf Japan und zum Abschluss auf die Niederlande.