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WM: Kane liefert überraschende Begründung für Elfer-Fauxpas

Kane verrät überraschendes Detail

Harry Kane hat laut eigener Aussage aktiv dazu beigetragen, dass sein erster Elfmeter gegen Kroatien wiederholt werden musste.
Harry Kane eröffnet den Abend beim Kracher gegen Kroatien. Der Bayern-Star verschießt zunächst vom Punkt und hat Glück, einen zweiten Versuch zu bekommen. Diesen lässt er sich dann nicht entgehen. Vorausgegangen war ein Foul von Alt-Star Luka Modric.
Harry Kane hat laut eigener Aussage aktiv dazu beigetragen, dass sein erster Elfmeter gegen Kroatien wiederholt werden musste.

Dass Harry Kane einen Strafstoß vergibt, kommt nicht allzu häufig vor. Und rein faktisch zählt der Fehlschuss des englischen Kapitäns beim 4:2 gegen Kroatien zum englischen WM-Auftakt auch nicht in die Statistik. Schließlich musste der Elfmeter wiederholt werden, weil sich Kroatiens Torhüter Dominik Livakovic zu früh mit beiden Füßen vor die Torlinie bewegte.

Glaubt man nun Kane, hat er den kroatischen Torhüter mit seinem Anlauf gezielt dazu gebracht, den Fehler zu begehen. Die Folge war eine zweite Chance für den Stürmer des FC Bayern, die dieser dann ausnutzte.

„Beim Elfmeter wusste ich, dass es sich um einen Torwart handelt, der gerne früh aus dem Tor kommt und ziemlich schnell nach vorne springt. Ich wusste also, dass die Wahrscheinlichkeit groß war, dass er die Torlinie verlassen würde, wenn ich eine Finte machen würde“, sagte Kane im Interview mit der italienischen Gazzetta dello Sport.

WM: Kane mit ungewöhnlichem Anlauf

Zuvor war er eigentlich gar nicht auf die Szene angesprochen worden, sondern auf einen Vergleich mit den anderen Star-Stürmern um Erling Haaland und Kylian Mbappé. Nach der ungefragten Erklärung stellte der 32-Jährige dennoch klar: „Ich wollte den Elfmeter aber auf jeden Fall verwandeln.“

Sieht man sich Kanes ersten Elfmeter-Versuch genauer an, fällt im Vergleich zur überwiegenden Mehrheit seiner zahlreichen Elfmeter bei Bayern tatsächlich ein veränderter Anlauf auf. Kurz vor dem Schuss verzögerte der Mittelstürmer, anstatt – wie sonst üblich – nach einem kontinuierlichen Anlauf abzuschließen.

Auch der englischen Daily Mail ist das aufgefallen. „Hoffen wir mal, dass wir diesen Stotter-Anlauf nicht noch einmal sehen, denn er hatte Glück mit dem wiederholten Elfmeter“, schreibt die Zeitung.