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WM: Matthäus spricht eindringliche Warnung an Nagelsmann aus

Das erwartet Matthäus von Nagelsmann

Deutschland steht nach zwei Spielen bereits als Gruppensieger fest. Von einer großen Rotation im letzten Vorrundenspiel gegen Ecuador würde Lothar Matthäus jedoch absehen.
Thomas Tuchel beschwerte sich nach dem englischen WM-Spiel über Fotografen, die zu nah an der Trainerbank stünden. Bundestrainer Julian Nagelsmann versteht seinen Trainerkollegen.
Deutschland steht nach zwei Spielen bereits als Gruppensieger fest. Von einer großen Rotation im letzten Vorrundenspiel gegen Ecuador würde Lothar Matthäus jedoch absehen.

Vor dem letzten WM-Gruppenspiel gegen Ecuador steht Deutschland bereits als Gruppensieger fest. Von einer großen Rotation, um einzelnen Stammspielern eine Pause zu gewähren, hält Rekord-Nationalspieler Lothar Matthäus jedoch nichts – und rät Bundestrainer Julian Nagelsmann eindringlich davon ab.

„Wenn man jetzt denkt, man könne ein bisschen mehr rotieren und mal Ersatzspieler spielen lassen, weil man Gruppenerster ist – nein“, erklärte Matthäus in seiner Kolumne bei Sky. „Man sollte einen Rhythmus und Kern beibehalten. Jetzt im Spiel gegen Ecuador keine Experimente machen. Das wäre der falsche Ansatz.“

WM: Das erwartet Matthäus von Nagelsmann

Das Duell mit Ecuador steigt am Donnerstag um 22 Uhr deutscher Zeit, das Sechzehntelfinale mit deutscher Beteiligung findet vier Tage später in Foxborough bei Boston statt. Auch deshalb spiele aus Matthäus‘ Sicht die Regeneration noch keine entscheidende Rolle. „Die Zeit zwischen den Spielen – auch später in der K.o.-Runde – ist so groß, dass du dich erholen kannst.“

Der 65-Jährige gehe dennoch davon aus, dass Bundestrainer Julian Nagelsmann vereinzelt neues Personal auf den Platz schicken wird. „Aber nicht nur, weil wir qualifiziert sind, sondern auch aufgrund der Leistungen des ein oder anderen Spielers.“