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WM-Premiere für Rangnick: "Will innerlich feiern können"

Rangnick: „Will feiern können“

Ralf Rangnick hat schon viel erlebt. Eine Weltmeisterschaft ist jedoch auch für ihn etwas Besonderes.
Im SPORT1-Doppelpass diskutiert die Runde über die Karriere von Gast Kevin Kampl. Zu Wort kommt dabei auch sein früherer Trainer Ralf Rangnick.
Ralf Rangnick hat schon viel erlebt. Eine Weltmeisterschaft ist jedoch auch für ihn etwas Besonderes.

Selbst für den erfahrenen Trainer Ralf Rangnick ist eine Weltmeisterschaft Neuland – dementsprechend groß ist die Vorfreude bei Österreichs Teamchef auf seine persönliche Premiere. „Ich möchte es auch ein Stück weit genießen und innerlich feiern können“, erklärte der 67-Jährige vor dem Auftakt der ÖFB-Auswahl gegen Jordanien am Mittwoch (6.00 Uhr MESZ): „Es liegt an uns, dafür zu sorgen, dass wir uns auch danach freuen und es im Rückblick genießen können.“

Der deutsche Erfolgstrainer hatte Österreich nach 28 Jahren Abstinenz zurück auf die große Fußballbühne geführt. „Für meine Spieler ist es die erste WM – da liegt es eher am Alter“, erklärte Rangnick und schmunzelte. Er sei hingegen zuvor noch nie Nationalcoach gewesen, „es ist für mich die erste Chance überhaupt bei einer Weltmeisterschaft dabei zu sein, vielleicht auch die letzte, das weiß man nie.“ Es sei „etwas Einzigartiges“ die Endrunde in den USA, Mexiko und Kanada miterleben zu können.

Kurz vor WM-Auftakt: Rangnick verlängert

Auch für Kapitän David Alaba ist das Turnier „etwas sehr Besonderes“. Es gehe „ein Traum in Erfüllung“, sagte der ehemalige Bayern-Profi. Maßgeblichen Anteil daran hat Rangnick, der kurz vor dem ÖFB-Auftakt seinen Vertrag als Teamchef bis 2028 verlängert hatte. „Wir alle sind super happy darüber“, betonte Alaba: „Wir Spieler wissen, was wir an ihm haben. Was er mit uns als Mannschaft gemacht hat, ist geisteskrank.“

Die erste Bewährungsprobe bei der WM-Rückkehr Österreichs unterschätzt Rangnick dabei nicht. Es habe in den vergangenen Spielen schon einige Überraschungen gegeben, „insofern gibt es niemanden bei uns, der das Spiel auf die leichte Schulter nimmt oder glaubt, dass wir das im Vorbeigehen gewinnen können“, erklärte Rangnick mit Blick auf WM-Neuling Jordanien: „Wir sind uns vollkommen klar darüber, dass wir da auf einen richtig starken, unangenehmen Gegner treffen.“