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WM 2026: So lief Tuchels besondere Halbzeit-Ansprache ab

So lief Tuchels Halbzeitansprache

England startet mit einem wichtigen Sieg in das Turnier. Mit einer besonderen Halbzeitansprache soll Thomas Tuchel die Three Lions auf Erfolgskurs gebracht haben.
Harry Kane zeigt sich im Interview nach dem Sieg gegen Kroatien weitgehend zufrieden mit dem WM-Auftakt der Engländer. Der Bayern-Star sieht aber noch Steigerungspotenzial - und er verrät, was Thomas Tuchel dem Team in der Halbzeit mit auf den Weg gab.
England startet mit einem wichtigen Sieg in das Turnier. Mit einer besonderen Halbzeitansprache soll Thomas Tuchel die Three Lions auf Erfolgskurs gebracht haben.

Es war für viele das beste Spiel der bisherigen Weltmeisterschaft. Am Ende gelang England mit dem 4:2 (2:2)-Sieg gegen Kroatien ein perfekter Start in die WM – vor allem in der zweiten Halbzeit waren die Three Lions klar überlegen. Ein Grund dafür soll eine besondere Halbzeitansprache von Thomas Tuchel gewesen sein.

Nach dem Betreten der Kabine habe sich Tuchel laut eigener Aussage zunächst einmal mit seinen Spielern hingesetzt. „Ich habe ihnen eine Auszeit gegönnt. Ich habe ihnen gesagt, sie sollen sich beruhigen. Wir hatten gerade ein Tor kassiert“, erklärte Tuchel nach Abpfiff. Sein Plan für die Mannschaft? „Sich beruhigen, die Nerven wieder in den Griff bekommen und sie dazu ermutigen, es auf unsere Art zu machen.“

„Ich habe ihnen gesagt, dass sich meine Meinung über sie und über die letzten 17 Tage durch dieses Ergebnis nicht ändern wird“, erklärte Thomas Tuchel nach dem Spiel.

Kane adelt Tuchels Ansprache

Weiter führte der Nationaltrainer Englands aus: „Ich habe gesagt, dass ich mir – egal wie das Ergebnis ausfällt – wünsche, dass sie es auf ihre Art machen, auf unsere Art. Ich möchte, dass sie mutig, entschlossen und intensiv sind, die Initiative ergreifen, es gemeinsam angehen, einfach alles geben, versuchen, den Sieg zu holen, und aktiv spielen.“

Auch Harry Kane, der mit einem Doppelpack geglänzt hatte, hob nach dem Spiel die Halbzeitansprache seines Trainers hervor. „Anerkennung an den Trainer, er hat eine Rede in der Halbzeit gehalten. Nur um zu sagen, wenn wir verlieren, dann verlieren wir halt. Hauptsache wir spielen auf unsere Art. In der zweiten Halbzeit dachten wir, wir legen jetzt einfach richtig los. Mit dieser Intensität müssen wir in diesem Turnier öfter spielen“, zollte der 32-Jährige seinem Trainer Respekt.

So zeigte sich auch der 52 Jahre alte Trainer vollständig zufrieden mit der Darbietung seiner Mannschaft im zweiten Spielabschnitt. „Die zweite Halbzeit hat mir sehr gut gefallen, und zwar in ihrer Gesamtheit“, schwärmte der frühere Trainer des FC Bayern. Besonders die Leistungssteigerung nach „der sehr komplizierten ersten Halbzeit“ habe ihm imponiert.