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WM 2026: Granit Xhaka toxisch? "Woher wollen die das wissen?"

Toxisch? Gosens verteidigt Xhaka

Die Stimmung bei der Schweiz soll nach dem enttäuschenden WM-Auftakt gegen Katar schlecht gewesen sein. Einem Medienbericht zufolge lag das überwiegend an Kapitän Granit Xhaka. Robin Gosens reagiert darauf mit Unverständnis.
Granit Xhaka setzte mit dem 4:1 den Schlusspunkt beim Schweizer Sieg über Bosnien und Herzegowina. Sein Jubel sorgte für Diskussionen, doch der Nati-Kapitän erklärte sich gegenüber Magenta TV.
Die Stimmung bei der Schweiz soll nach dem enttäuschenden WM-Auftakt gegen Katar schlecht gewesen sein. Einem Medienbericht zufolge lag das überwiegend an Kapitän Granit Xhaka. Robin Gosens reagiert darauf mit Unverständnis.

Granit Xhaka ist als Kapitän der Anführer und das Sprachrohr der Schweizer Nationalmannschaft. Nach dem 1:1 gegen Katar zum WM-Auftakt gab es einen Medienbericht, dass innerhalb des Teams eine toxische Stimmung herrschen solle und Grund dafür Xhakas öffentliche Kritik nach dem Remis gewesen sei.

In seiner Funktion als ARD-Experte wurde Robin Gosens nach dem Schweizer Sieg gegen Co-Gastgeber Kanada am Mittwochabend darauf angesprochen.

Xhaka? „Unglaublich wichtig für eine Mannschaft“

„Woher wollen die das wissen, toxisch? Ich gehe nicht davon aus, dass da einer Insider-Informationen aus der Kabine hat“, reagierte der 24-malige Nationalspieler mit Unverständnis und fügte hinzu: „Das sind immer so Schlagzeilen, die catchen natürlich, da springt jeder gerne drauf an. Aber davon halte ich immer relativ wenig.“

Gosens berichtete, dass er sich mit seinem ehemaligen Teamkollegen Remo Freuler unterhalten habe. In dem Gespräch kam durch, dass Xhaka „unglaublich wichtig für eine Mannschaft“ sei, denn er sei „der Spieler, an dem sich die Kollegen orientieren, und er ist auch derjenige, der vorangeht“.

Gosens: Xhakas Ehrlichkeit braucht der Fußball

Der 31-Jährige meinte jedoch: „Dass er natürlich provokant ist, dass er auch sehr ehrlich, sehr direkt ist, und das manchmal auch einem vielleicht ein wenig aufstößt, kann ich auch nachvollziehen.“

Gleichzeitig war ihm klar, dass deshalb der Umgang mit Xhaka nicht immer leicht sei, doch „diese brutale Ehrlichkeit braucht es manchmal im Fußball“, aber sie würde keinesfalls das Prädikat „toxisch“ rechtfertigen.

Gosens stellte klar, dass Xhaka im Schweizer Team derjenige sei, der die Mannschaft dirigieren würde. „Jeder guckt zu ihm, wenn es darum geht, wie man sich stellen soll. Er ist der verlängerte Arm des Trainers und das ist wichtig. Ich glaube einfach, dass da viel aufgebauscht wird“, meinte abschließend.