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Kroatien hat einen neuen Coach: Er spielte einst in der Bundesliga

Kroatien hat einen neuen Coach

Slaven Bilic trainiert künftig die kroatische Nationalmannschaft. Der frühere Bundesliga-Profi folgt auf Erfolgscoach Dalic.
Portugal gegen Kroatien, Cristiano Ronaldo gegen Luka Modric: Das Gigantenduell benötigt etwas Anlaufzeit, nimmt nach der Halbzeit aber Fahrt auf. In der Nachspielzeit entspinnt sich schließlich ein schier unglaubliches Drama mit spektakulären Wendungen.
Slaven Bilic trainiert künftig die kroatische Nationalmannschaft. Der frühere Bundesliga-Profi folgt auf Erfolgscoach Dalic.

Der frühere Bundesliga-Profi Slaven Bilic wird abermals Trainer der kroatischen Fußball-Nationalmannschaft. Das Exekutivkomitee habe einem entsprechenden Vorschlag von Präsident Marijan Kustic zugestimmt, teilte der Verband HNS am Montag mit, ohne eine Vertragslaufzeit zu nennen.

Bilic, der die „Feurigen“ bereits zwischen 2006 und 2012 betreut hatte, folgt auf Erfolgscoach Zlatko Dalic. Dieser war nach dem Aus im WM-Sechzehntelfinale gegen Portugal (1:2) zurückgetreten.

Kroatien: Bilic folgt auf Dalic

„Die Nachfolge von Zlatko anzutreten, ist keine leichte Aufgabe“, sagte Kustic über den Vize-Weltmeister von 2018 und WM-Dritten von 2022, „doch wir sind davon überzeugt, dass Slaven der richtige Mann für diese Rolle ist.“

Bilic, zuletzt auf der Bank des saudischen Erstligisten Al-Fateh, sprach von der „größtmöglichen Ehre“. Er sei sich der hohen Erwartungen bewusst, „doch wer Kroatien trainiert, muss darauf vorbereitet sein – schließlich sind wir eine Fußballnation, die mit ihrer Mannschaft fiebert und lebt“.

Der 57-Jährige, von 1993 bis 1996 beim Karlsruher SC aktiv, hatte als beinharter Verteidiger einst selbst 44 Länderspiele (drei Tore) bestritten. Als kroatischer Nationaltrainer erreichte er 2008 das EM-Viertelfinale. Die WM 2010 verpassten die „Vatreni“ unter seiner Führung, bei der EM 2012 war in der Vorrunde Schluss.

„Ich bin heute ein reiferer und erfahrenerer Trainer“, sagte Bilic. Allerdings besitze er „nach wie vor denselben Tatendrang und den Wunsch, Kroatien als starke, mutige und erfolgreiche Mannschaft zu sehen“.