Der Kapitän ist als Letzter vom Bord gegangen: Joshua Kimmich reiste nach dem bitteren WM-Aus der deutschen Nationalmannschaft nach allen anderen DFB-Spielern ab. Das berichtet der Spiegel.
Deutsches WM-Aus: Erstaunliche Kimmich-Details enthüllt
Insider packen zu Kimmich aus
Demnach habe sich der Profi des FC Bayern noch eineinhalb Tage lang im deutschen Teamhotel von Winston-Salem aufgehalten. Offenbar wollte Kimmich nicht einfach in den Urlaub verschwinden. Stattdessen tauschte er sich mit dem DFB-Staff aus – und fragte, ob noch etwas zu erledigen sei.
Immer wieder habe er sich bei den Mitarbeitern des Verbandes für das Ausscheiden entschuldigt. Es ist nicht die einzige erstaunliche Enthüllung zu Kimmich im Artikel des Spiegel.
Kimmich soll seine Mitspieler genervt haben
So wird eine anonyme Quelle aus dem inneren Zirkel der deutschen WM-Delegation zitiert, die behauptete, dass einige Spieler vom stets sehr ehrgeizigen Kimmich genervt gewesen seien: „Er verlangt nichts, was er selbst nicht einhält. Aber manchmal ist er einen Tick drüber, sodass manche abwinken.“
Dazu kam angeblich: Die Führungsspieler um Kimmich seien ihrer Rolle nicht vollumfänglich gerecht geworden. „Sie strahlten nicht mehr diese Selbstüberzeugung nach innen aus“, wird ein Insider zitiert.
Kimmich war von Ex-Bundestrainer Julian Nagelsmann bei der Weltmeisterschaft als Rechtsverteidiger aufgeboten worden, wo er aber nicht an sein Leistungslimit herankam. Dem Bericht zufolge lag das auch an körperlichen Problemen, die der Spielführer mit sich herumschleppte.
Vor dem Sechzehntelfinale gegen Paraguay, das letztlich das Aus brachte, habe der Bayern-Profi „nicht mehr richtig flanken“ können. Kimmich habe über Leistenbeschwerden geklagt, weshalb er sogar einen Physiotherapeuten seines Vertrauens in die USA holte.