WM 2026>

Im WM-Halbfinale: Panne um Kult-Schiedsrichter!

Panne um Kult-Schiedsrichter

Fehlt da nicht irgendwas? Schiedsrichter Ivan Barton hat bei dieser WM bereits für Aufsehen gesorgt, nun lässt ihn ein Fauxpas selbst schmunzeln.
Schiedsrichter-Experte Patrick Ittrich äußert sich zur Leistung von Ivan Barton beim Spiel Türkei gegen Paraguay. Das unkonventionelle Verhalten macht den langjährigen Bundesliga-Referee baff.
Fehlt da nicht irgendwas? Schiedsrichter Ivan Barton hat bei dieser WM bereits für Aufsehen gesorgt, nun lässt ihn ein Fauxpas selbst schmunzeln.

Ivan Barton wurde mit seinem Auftritt beim WM-Vorrundenspiel zwischen Paraguay und der Türkei berühmt, beim Halbfinale zwischen Frankreich und Spanien (Endstand: 0:2) sorgte der Unparteiische aus El Salvador mit einem Fauxpas auf Aufsehen.

In der neunten Minute ahndete Barton ein Foul von Adrien Rabiot an Dani Olmo kurz vor der Strafraumgrenze und gab Rabiot Gelb. Anschließend formierten sich die Spanier für die Ausführung des Freistoßes, während die Franzosen die Mauer bildeten – aber irgendwas stimmte nicht.

Schiri-Panne bei der WM! Freistoßspray fehlt

Spaniens Offensivspieler Mikel Oyarzabal zuckte mit den Schultern, deutete eine Sprühbewegung an und blickte fragend zum Schiedsrichter. Auch ZDF-Kommentator Gari Paubandt wunderte sich: „Was ist jetzt los?“

Die Antwort war einfach: Das Freistoßspray fehlte. Schiedsrichter Barton musste selbst schmunzeln, als der Vierte Offizielle auf den Platz gelaufen kam und ihm das Spray übergab. Dann konnte auch der Abstand der Mauer entsprechend markiert werden.

Barton sorgt in der WM-Vorrunde für Aufsehen

Barton hatte beim hitzigen Gruppenspiel zwischen Paraguay und der Türkei (1:0) mit seinem Auftreten und seiner konsequenten Regelauslegung für Schlagzeilen gesorgt. Als er als erster Schiri gegen Miguel Almirón eine Rote Karte für Hand-vor-den-Mund-Halten zückte, ging seine Ansage anschließend viral.

Im Halbfinale zwischen Frankreich und Spanien zeigte er nach einem missglückten Klärungsversuch von Lucas Digne, der anstatt des Balls Gegenspieler Lamine Yamal traf, umgehend auf den Elfmeterpunkt. Den Strafstoß verwandelte Oyarzabal zur Führung für den Europameister (22.). Pedro Porro (58.) sorgte schließlich für die Entscheidung.