Nur einen Tag nach seinem Auftritt im FIROCKX.ONE WM Doppelpass auf SPORT1 hat Trainer-Legende Felix Magath mit der nächsten Abrechnung mit Ex-Bundestrainer Julian Nagelsmann nachgelegt.
Felix Magath legt gleich mit der nächsten Abrechnung nach!
Nächste Abrechnung von Magath
„Die WM wurde versemmelt, weil die Entscheidung getroffen wurde, Julian Nagelsmann zum Bundestrainer zu machen. Er hatte keinerlei Erfahrung“, wurde Magath am Montag bei At Broski – Die Sport-Show deutlich.
Magath: Nagelsmann war „überfordert“
Nagelsmann war nach dem blamablen WM-Aus im Sechzehntelfinale von seinem Amt als Bundestrainer zurückgetreten. Im WM–Doppelpass sprach Magath von einer „krassen Fehlentscheidung“, mit Nagelsmann als Bundestrainer in die WM gegangen zu sein.
Einen Tag später wählte der 72-Jährige erneut drastische Worte. „Der Junge war von Anfang an überfordert. Julian Nagelsmann hat die Mannschaft aus meiner Sicht völlig falsch zusammengestellt und auch völlig falsch auf den Platz geschickt. Wir hatten keine Mannschaft, wir hatten kein Spiel.“
Der dreimalige Meistercoach mit Bayern und Wolfsburg führte aus: Es sei „schwierig, wenn du einen Sané und einen Musiala aufstellst. Das sind beides Spieler, die individuell sehr gut sind, aber eben eher individuell agieren. Es sind keine Kombinationsspieler, die andere Spieler mit ins Spiel bringen“, so Magath.
Magath: „Welche Spielidee hatten wir?“
Bei der Heim-Europameisterschaft 2024 habe Magath – der Nagelsmann schon in der Vergangenheit kritisch gesehen hatte – noch Hoffnung gehabt, dass Nagelsmann dem DFB nach vielen erfolglosen Jahren neuen Glanz verleihen könnte. Seine Meinung änderte sich schnell.
„Die Europameisterschaft wurde doch gerettet, weil er Toni Kroos ein Vierteljahr vor Schluss noch rangeholt hat. Ansonsten hätten wir doch überhaupt kein Spiel gehabt. Oder kann jemand sagen, welche Spielidee wir hatten? Ich habe keine gesehen. Und bei dieser Weltmeisterschaft war es doch nicht anders“, bekräftigte Magath seine Kritik.
Neuer Bundestrainer wird aller Voraussicht nach Jürgen Klopp. Der ehemalige Meistercoach von Borussia Dortmund „hat so viel Erfahrung, dass er von Beginn an allein durch seine Persönlichkeit neuen Schwung reinbringt“. Der ehemalige Liverpool-Trainer sei „sehr kommunikativ. Das ist ja das, was Julian nicht war“, hatte Magath im WM-Doppelpass gesagt.