Dem englischen Fußball-Nationalspieler Jarell Quansah bleibt nach seiner Roten Karte bei der Weltmeisterschaft vorerst nur Daumen drücken übrig. Wie der Weltverband FIFA am Donnerstag mitteilte, wird der Innenverteidiger von Bayer Leverkusen für zwei Spiele gesperrt.
Schwerer Schlag für Thomas Tuchel
Schwerer Schlag für Tuchel
Quansah verpasst somit das Viertelfinale gegen Norwegen am Samstagabend (23 Uhr/MagentaTV und im LIVETICKER) in Miami und auch ein mögliches Halbfinale gegen Argentinien oder die Schweiz. Erst im Endspiel respektive dem Spiel um Platz drei könnte der 23-Jährige wieder eingreifen.
WM 2026: England dachte über Einspruch gegen Quansah-Rot nach
Beim 3:2-Sieg über Mexiko hatte Quansah in der 54. Minute nach VAR-Intervention einen Platzverweis für ein grobes Foulspiel gesehen. Der englische Verband hatte auch über einen Einspruch nachgedacht.
„Wo hört das jetzt auf? Legen wir Einspruch ein, wenn eine Gelbe Karte keine Gelbe Karte ist? (…) Die Entscheidung ist gefallen. Wer hebt diese Entscheidung auf, und wann, und auf welcher Grundlage?“, hatte sich Teammanager Thomas Tuchel in Rage geredet – vor allem mit Hinblick auf die Begnadigung von US-Stürmer Folarin Balogun.
WM 2026: Tuchel muss in der Defensive umplanen
Vorerst bleibt Tuchel aber nichts anderes übrig, als seine Defensive umzustellen. Vor dem Turnier war bereits Tino Livramento ausgefallen, auch Reece James verletzte sich und ist noch nicht zurück im Training.
Im Mittelfeld fehlt zudem Jordan Henderson, der sich inmitten des Jubels über den Viertelfinaleinzug bei einem unglücklichen Sturz über eine Werbebande eine schwere Armverletzung zugezogen hatte.