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Neuer Portugal-Coach lässt Ronaldo-Zukunft offen

Coach lässt Ronaldo-Zukunft offen

Der 71-Jährige Jorge Jesus übernimmt nach dem WM-Aus gegen Spanien von Roberto Martinez. Ob er es wieder mit Cristiano Ronaldo zu tun bekommt, bleibt offen.
Jorge Jesus trainiert Portugal
Jorge Jesus trainiert Portugal
© AFP/SID/FAYEZ NURELDINE
Der 71-Jährige Jorge Jesus übernimmt nach dem WM-Aus gegen Spanien von Roberto Martinez. Ob er es wieder mit Cristiano Ronaldo zu tun bekommt, bleibt offen.

Die portugiesische Fußball-Nationalmannschaft hat nur wenige Tage nach dem Rücktritt von Trainer Roberto Martinez Wunsch-Nachfolger Jorge Jesus präsentiert. „Heute beginnt eine neue Reise. Herzlich willkommen in der Nationalmannschaft, Herr Jorge Jesus“, schrieb der Verband in den Sozialen Netzwerken. Die Nachrichtenagentur AFP hatte bereits am Tag zuvor von der Einigung berichtet.

Der 71-Jährige soll einen Vertrag über vier Jahre erhalten, der bis zur nächsten Weltmeisterschaft läuft. 2030 ist Portugal Gastgeber neben Marokko und Spanien.

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Bis zum vergangen Mai war Jesus, der vor allem in seiner Heimat auf eine umfangreiche Trainerkarriere zurückblicken kann, noch beim saudischen Verein Al-Nassr als Coach aktiv. Dort trainierte er Portugals Kapitän und Superstar Cristiano Ronaldo.

Wiedersehen mit Ronaldo offen

Ob es aber zum Wiedersehen mit dem portugiesischen Rekordnationalspieler kommt, ist unklar. Seine Zukunft in der Landesauswahl ließ der 41-Jährige noch offen – lediglich eine weitere WM hat er bereits ausgeschlossen.

Jesus sagte dazu bei seiner Vorstellung: „Solange er spielt und in einer Verfassung ist, die eine Nominierung rechtfertigt, werde ich ihn berücksichtigen – innerhalb bestimmter Grenzen und unter den Bedingungen, die ich für das Beste für die Nationalmannschaft halte.“ Er habe noch nicht mit Ronaldo darüber gesprochen, versicherte jedoch, dass der Star „niemals“ ein Problem für die Nationalmannschaft sein werde.

Bei seinem insgesamt sechsten WM-Turnier schied Ronaldo diesmal im Achtelfinale gegen Europameister Spanien aus, im Anschluss verkündete Trainer Martinez seinen Rücktritt. Ohnehin wäre für den Spanier nach der WM Schluss gewesen.