Diesmal war Bastian Schweinsteiger pünktlich. Nachdem er vor dem Viertelfinale zwischen Frankreich und Marokko (Endstand: 2:0) im Stau stecken geblieben und zum Stadion gejoggt war, überließ der ARD-Experte beim Halbfinale zwischen England und Argentinien (JETZT im LIVETICKER) nichts dem Zufall.
Denkwürdiger Dialog zwischen Schweinsteiger und Sedlaczek
Schweinsteiger vergaloppiert sich
„Nachdem ich wirklich Muskelkater hatte, habe ich gesagt, ich steige mal früher ins Auto“, sagte Schweinsteiger – und wandte sich nicht ohne Stolz an Moderatorin Esther Sedlaczek: „Und: Ich war schon früher da als du!“ Es war nur der Auftakt eines mal wieder denkwürdigen Dialogs der beiden.
Schweinsteiger überrascht Sedlaczek: „Was kommt jetzt?“
Als Sedlaczek Schweinsteiger um dessen Einschätzung zu den Leistungen der beiden Halbfinalisten bat, zog der Weltmeister von 2014 einen allseits bekannten Vergleich zum Pferdesport. „Bei beiden Mannschaften passt der Satz ‚Ein gutes Pferd springt nur so hoch wie es muss‘ sehr gut.“
Doch bei seinem folgenden Versuch, daraufhin irgendwie einen Bogen zu Moderatorin Sedlaczek zu schlagen, vergaloppierte sich der 41 Jahre alte Ex-Profi im wahrsten Sinne des Wortes.
„Wenn man das jetzt vergleicht“, setzte Schweinsteiger an. „Du machst das ja ganz anders in den Sendungen, du schwebst ja darüber, über diese Balken …“ Währenddessen schaute Sedlaczek den Experten fragend an: „Was kommt jetzt?“
„Wie Ludger Beerbaum gehst du durch die Sendung“
Und Schweinsteiger fuhr fort: „So wie Ludger Beerbaum früher, so gehst du durch die Sendung. Das haben die beiden jetzt nicht geschafft … Liebe Esther.“
Der etwas schiefe Vergleich zu Reit-Legende Beerbaum sorgte bei Sedlaczek durchaus für Verwunderung. „Also deine Bildsprache, die ist wunderschön. Wirklich wunderschön.“
Schweinsteiger daraufhin: „Du glaubst gar nicht, was da alles durch den Kopf geht manchmal.“
Dann konnte sich auch Sedlaczek ein Lachen nicht verkneifen. „Ja, wahrscheinlich. Ich will es auch gar nicht wissen.“
Bevor der Dialog noch weiter abdriften konnte, lenkte Sedlaczek den Fokus wieder auf das sportliche Geschehen und blickte auf das erste Halbfinale zwischen Spanien und Frankreich (2:0) zurück.