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Skandal! Trump gibt Einflussnahme zu

Skandal! Trump gibt Einflussnahme zu

US-Präsident Donald Trump bestätigt, was mehrere internationale Medien bereits berichtet hatten. Er habe Gianni Infantino um eine Überprüfung gebeten.
Der Platzverweis von US-Stürmer Folarin Balogun gegen Bosnien wird im Nachhinein zurückgenommen, weil US-Präsident Donald Trump bei der FIFA interveniert. Der Aufschrei ist nun groß.
US-Präsident Donald Trump bestätigt, was mehrere internationale Medien bereits berichtet hatten. Er habe Gianni Infantino um eine Überprüfung gebeten.

US-Präsident Donald Trump hat in der „Causa Balogun“ seine Einflussnahme bei FIFA-Präsident Gianni Infantino zugegeben. Trump bestätigte am Montag, dass er Infantino angerufen habe, um die Rote Karte gegen US-Stürmer Folarin Balogun, die er eine „schrecklicke Entscheidung“ nannte, zu überprüfen. (Kommentar: Das ist eine neue Dimension)

„Ich habe um eine Überprüfung gebeten, weil ich nicht dachte, dass es ein Foul war“, sagte Trump vor Reportern im Weißen Haus und fügte an: „Alles, was ich getan habe, war, um eine Überprüfung zu bitten. Ich habe nicht gesagt, ihr müsst das tun.“

Aus seiner Sicht sei es „noch nicht einmal ein Foul gewesen“, sagte Trump weiter. Schiedsrichter Raphael Claus aus Brasilien bezeichnete er als „ein bisschen suspekt, wenn man sich seine Vergangenheit anschaut. Er hat eine Entscheidung getroffen, die niemand glauben konnte.“ Balogun sei der beste Spieler der USA, „und er hat ihm die Rote Karte gegeben. Ich wusste gar nicht, was das bedeutet.“

Begnadigung von Balogun sorgt für weltweiten Aufschrei

Die Entscheidung der FIFA, die Sperre von Balogun für das Achtelfinale gegen Belgien am Dienstag (2.00 Uhr im LIVETICKER) in eine Bewährungsstrafe umzuwandeln, hatte weltweit für einen Aufschrei gesorgt. Auch die Politik hat sich eingeschaltet.

Belgiens Fußballverband (RBFA) kündigte nun am Montag an, die Aufhebung der Sperre anzufechten – und hat die FIFA gleichzeitig mit heftigen Vorwürfen konfrontiert. In einer Mitteilung zeigte sich der RBFA „zutiefst besorgt über den Verlauf der Ereignisse“.