Als der Schlusspfiff Englands Halbfinal-Aus besiegelte, verlor Jude Bellingham die Nerven und schlug Argentiniens Valentín Barco mit der flachen Hand auf den Hinterkopf.
Wirbel um Jude Bellingham: Neue Hintergründe zur Aufreger-Szene
Neue Hintergründe zu Aufreger-Szene
The Sun sieht eine Szene als mögliches Motiv für Bellinghams Ausraster. Barco lief beim Ausgleich von Enzo Fernández (85.) wie seine Teamkollegen von der Ersatzbank zum Torschützen, kreuzte dabei jedoch den Weg der englischen Spieler und jubelte direkt vor ihnen.
Bellingham-Szene großes Thema in der Presse
Die großen englischen Medien berichten, dass Barco die Three Lions immer wieder provoziert und eine Bemerkung in Richtung Bellingham gemacht haben soll. Diese soll den Ausraster des Engländers schlussendlich provoziert haben. Das Thema dominiert die Schlagzeilen auf der Insel.
Aufnahmen zeigen dabei, wie Innenverteidiger John Stones Barco bereits zuvor aus Frustration wegstößt. Wie Daily Mail, The Sun und andere große englische Sportmedien berichten, soll Barco, der im Halbfinale nicht zum Einsatz kam, die englischen Spieler bereits über die kompletten 90 Minuten auch von der Bank aus provoziert haben.
Bellingham verliert Beherrschung – nach Provokation?
Nachdem erst Tottenham-Kapitän Cristian Romero Bellingham gereizt hatte, soll Barco mit einer Bemerkung in Richtung des Real-Stars das Fass endgültig zum Überlaufen gebracht haben. Gerade als Barco einen argentinischen Teamkollegen umarmen wollte, drehte er sich um und ließ einige Worte in Richtung Bellingham fallen.
Ob der englische Mittelfeldspieler überhaupt der Adressat der Bemerkung war oder was genau gesagt wurde, ließen die englischen Medien offen. Klar ist, dass Bellingham wenige Augenblicke später die Beherrschung verlor und zum Schlag ansetzte.
WM-Aus: Englands Presse weiter in Aufruhr
Auf der Insel dominieren die neuesten Erkenntnisse jedenfalls die Schlagzeilen neben den sportlichen Gründen für den geplatzten WM-Traum der Engländer. Mit der defensiven Gangart der Three Lions, die nach dem Führungstreffer von Anthony Gordon (55.) nur noch hinterherliefen, gingen die britischen Medien und Experten hart ins Gericht.
Insbesondere Cheftrainer Thomas Tuchel bekam wegen seiner defensiven Einwechslungen sein Fett weg. Zwischenzeitlich standen sechs britische Verteidiger gleichzeitig auf dem Rasen.