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WM 2026: Auch Manuel Neuer meldet sich zu Wort

Neuer meldet sich zu Wort

Manuel Neuer beendet seine Karriere im DFB-Team mit einem Negativ-Erlebnis. Der 40-Jährige bereut sein Comeback jedoch nicht und zeigt sich trotz seines Frusts für die vielen gemeinsamen Jahre dankbar.
Manuel Neuer findet nach dem WM-Aus deutliche Worte für den Auftritt der deutschen Mannschaft. Eine Ausrede will der Torhüter dabei nicht gelten lassen.
Manuel Neuer beendet seine Karriere im DFB-Team mit einem Negativ-Erlebnis. Der 40-Jährige bereut sein Comeback jedoch nicht und zeigt sich trotz seines Frusts für die vielen gemeinsamen Jahre dankbar.

Manuel Neuer hätte sich sein Comeback sicherlich anders und vor allem länger vorgestellt. Der 40-Jährige konnte das deutsche WM-Aus gegen Paraguay im Elfmeterschießen nicht verhindern. Obwohl die Reise des DFB-Teams damit bereits im Sechzehntelfinale ihr Ende fand, bereut Neuer sein Comeback nicht.

Der Schlussmann wandte sich am Mittwoch per Instagram an die deutschen Fans und gewährte einen Einblick in sein Innenleben. „Das frühe Ausscheiden bei der WM ist extrem ernüchternd. Wir sind klar hinter den Erwartungen zurückgeblieben und hätten in diesem Turnier weiterkommen müssen. Dieses Ende tut sehr weh“, teilte Neuer seinen Frust.

Neuer erklärt Comeback-Entscheidung: „Wollte Fußball-Deutschland helfen“

Zudem erläuterte er, warum er sich dazu entschlossen hatte, für die WM ein Comeback in der Nationalmannschaft zu starten.

„Ich hatte mich ganz bewusst dafür entschieden, noch einmal für Deutschland zu spielen. Zum einen, weil es mich immer mit tiefem Stolz erfüllt hat, das Trikot der Nationalmannschaft zu tragen. Zum anderen, weil ich mit meinen 40 Jahren und den Erfahrungen aus vier WM-Turnieren auch die jungen Spieler sowohl auf als auch neben dem Platz bestmöglich unterstützen und Fußball-Deutschland helfen wollte“, machte Neuer seine Gründe deutlich.

Obwohl sein letztes Kapitel im deutschen Trikot mit einem Negativ-Erlebnis endete, hätte sich der Bayern-Keeper im Nachhinein nicht anders entschieden. „Trotz des bitteren Endes bereue ich diesen Schritt keine Sekunde“, stellte er klar.

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Neuer blickt mit Dankbarkeit zurück

Bei all seiner Enttäuschung bleibe „große Dankbarkeit“ für die vielen Erlebnisse mit der Nationalmannschaft. „Danke für eure Unterstützung über all die Jahre und bei diesem Turnier“, wandte sich Neuer abschließend nochmals an die Fans.

Der erfahrene Torhüter konnte bei seinem letzten WM-Turnier kaum Akzente setzen. Nach etwas unglücklichen Auftritten in der Gruppenphase zeigte der Bayern-Schlussmann gegen Paraguay seine stärkste Leistung. So vereitelte er zwei Chancen der Südamerikaner stark und parierte im Elfmeterschießen einmal.

Neuer spielte insgesamt 128-mal für Deutschland und hatte 2014 einen enormen Anteil am WM-Titel.