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WM 2026: TV-Experte trauert um seinen Vater

TV-Experte trauert um seinen Vater

Micah Richards trauert um seinen Vater Lincoln. Der 38-Jährige erhält die Nachricht kurz vor Beginn einer Sendung.
Micah Richards betrauert den Tod seines Vaters
Micah Richards betrauert den Tod seines Vaters
© IMAGO/Pro Sports Images
Micah Richards trauert um seinen Vater Lincoln. Der 38-Jährige erhält die Nachricht kurz vor Beginn einer Sendung.

Der allseits beliebte englische TV-Experte und Ex-Nationalspieler Micah Richards trauert um seinen Vater Lincoln. Über den Todesfall wurde der 38-Jährige laut eigener Aussage erst kurz vor dem WM-Halbfinale zwischen England und Argentinien informiert. Für das Spiel war er bei der BBC im Einsatz.

„Kurz vor der heutigen Sendung habe ich die schreckliche Nachricht erhalten, dass mein Vater Lincoln verstorben ist“, schrieb Richards nach der Sendung auf Instagram. „Sein Tod kam unerwartet, und er hat uns viel zu früh verlassen.“

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„Ich weiß, wie viel es allen zu Hause bedeutet, die WM-Spiele Englands zu verfolgen, und wie dieses Erlebnis Familien über Generationen hinweg zusammenbringt. Ich weiß, dass mein Vater gewollt hätte, dass die Show heute Abend weitergeht. Und so ist es geschehen“, begründete der frühere ManCity-Profi seinen Entschluss, trotz der traurigen Nachricht auf Sendung zu gehen.

„Als ich ein Kind war, hat er mich überallhin mitgenommen“

In seiner Laufbahn als Fußballer habe sein Vater eine entscheidende Rolle gespielt. „Er war mein größter Fan. Er hat in meinem ganzen Leben kaum ein Spiel verpasst. Als ich ein Kind war, hat er mich überallhin mitgenommen, wo ich hinmusste“, erinnerte sich Richards. „Und während meiner Profikarriere war er der stolzeste Vater, den man sich vorstellen kann. Es kam so selten vor, dass er nicht an meiner Seite war.“

Richards Vater immigrierte in den 1960er Jahren vom karibischen Inselstaat St. Kitts nach England und wuchs in Leeds auf. Später arbeitete er als Elektriker.

Sohn Micah ist nach seinem frühen Karriereende aufgrund von Verletzungen inzwischen als TV-Experte tätig.

Bei der Weltmeisterschaft ist er mit der BBC im Einsatz, ansonsten sorgt er am Mikro für CBS während der Champions-League-Saison regelmäßig für virale Momente.