Nach der fehlerhaften Vorstellung gegen Belgien und dem damit verbundenen Aus im Achtelfinale zog US-Hoffnungsträger Christian Pulisic ein ernüchterndes Fazit: „Am Ende hat es von uns einfach nicht gereicht. Wir waren einfach nicht gut genug.“
WM: Pulisic erntet massiven Gegenwind
Pulisic erntet massiven Gegenwind
Dabei musste der flinke Offensivmann von AC Mailand selbst ordentlich Kritik einstecken. Insbesondere Landon Donovan hat ein vernichtendes Urteil gefällt. Der Ex-US-Nationalspieler, der auch beim FC Bayern gespielt hat, bezeichnete die Auftritte Pulisics als „enttäuschend“ und kritisierte den Ex-BVB-Spieler auch übers Sportliche hinaus.
„Ich spreche mit Leuten vom US-Fußballverband. Ich spreche mit seinen Sponsoren. Ich spreche mit seinen Teamkollegen. Ich spreche mit dem Trainerstab und den Betreuern. Die Leute haben die Nase voll davon, wie die Dinge um ihn herum gehandhabt werden. Man hat einfach das Gefühl, dass man ihm nicht nahekommen kann“, schilderte der 44-Jährige seine Eindrücke von Pulisic.
In der Tat konnte Pulisic der US-Offensive nicht den erhofften Einfluss geben. Seine Bilanz fällt äußerst ernüchternd aus. Der 27-Jährige beendete das Turnier ohne eigenen Treffer und mit nur einer Vorlage. Zudem musste er gegen Belgien wegen einer Knöchelverletzung vorzeitig vom Platz.
Harte Kritik an Pulisic: „Hat sich die ganze WM geschont“
Auch Ex-Nationalspielerin Carli Lloyd kritisierte Pulisic scharf. „In diesem Spiel (Achtelfinale gegen Belgien, Anm. d. Red.) und eigentlich während der kompletten Weltmeisterschaft“ habe sie nicht genug von ihm gesehen, berichtete sie als Expertin für Fox.
Als Pulisic nach der Partie meinte, dass er nun Zeit zum Ausruhen habe, meckerte Lloyd: „Man ruht sich aus, wenn die aktive Spielerkarriere vorbei ist. Punkt.“ US-Weltmeisterin Sydney Leroux wählte diesbezüglich noch drastischere Worte und kommentierte: „Er hat sich die ganze Weltmeisterschaft geschont.“