WM 2026>

WM: Unschöner Empfang für Thomas Tuchel

Unschöner Empfang für Tuchel

Thomas Tuchel wird vor dem Spiel um Platz drei gegen Frankreich ausgebuht. Englands Nationaltrainer bekommt den Gegenwind der Fans zu spüren.
Vor dem Spiel um Platz 3 mit England wird Thomas Tuchel noch einmal nach seinen taktischen Entscheidungen im Halbfinale der WM 2026 gegen Argentinien gefragt. Als dabei Aussagen von Donald Trump zur Sprache kommen, reagiert er wenig amüsiert.
Thomas Tuchel wird vor dem Spiel um Platz drei gegen Frankreich ausgebuht. Englands Nationaltrainer bekommt den Gegenwind der Fans zu spüren.

Englands Nationaltrainer Thomas Tuchel ist vor dem Spiel um Platz drei gegen Frankreich (6:4 für England) im Stadion von Miami ausgebuht worden.

Als eine Viertelstunde vor Anpfiff ein Bild von Tuchel auf den vier Stadionmonitoren eingeblendet wurde, soll es mehrere Buhrufe gegen den deutschen Trainer gegeben haben. Das berichten mehrere englische Reporter übereinstimmend.

WM: Kritik an Tuchel nach Halbfinal-Aus

Unter anderem Henry Winter, der bereits siebenmal zum britischen Fußballjournalisten des Jahres gewählt wurde, schreibt: „Thomas Tuchel hat einen Großteil der öffentlichen Unterstützung verloren. (…) Tuchel kann die wütenden Reaktionen auf die Fehler, die er gegen Argentinien in Atlanta begangen hat, nicht abschütteln. Er hat diese Fehler durch sein anschließendes mangelndes Reuebekenntnis noch verschlimmert.“

Auch die französische Zeitung L’Équipe berichtet von den Buhrufen und verweist auf die „Unzufriedenheit“ der Fans.

Der deutsche Coach war nach dem 1:2 im Halbfinale gegen Argentinien – insbesondere wegen seiner defensiven Wechsel – heftig in die Kritik geraten. Dennoch ist, Stand jetzt, davon auszugehen, dass Tuchel bei der Heim-EM 2028 in England an der Seitenlinie stehen wird.

WM: England jubelt nach Zehn-Tore-Spektakel

Declan Rice (3.), Ezri Konsa (18.) und Saka (37., 45.+1) sorgten für ein Novum in der Historie Frankreichs. Nie zuvor hatte die stolze Fußballnation bei einem WM-Spiel vier Gegentreffer in nur einer Halbzeit kassiert.

Nach der Pause veränderte sich das Spiel: Kylian Mbappé (48., 66.) sowie Bradley Barcola (54.) verkürzten. Mit jetzt 22 WM-Toren löste Mbappé Weltmeister Lionel Messi als Rekordschütze ab. Saka erhöhte per Foulelfmeter mit seinem dritten Treffer des Spiels (87.), Ousmane Dembelé verkürzte noch einmal (90.+6), ehe der eingewechselte Jude Bellingham für die Entscheidung sorgte (90.+8).