Andy Schmid übernimmt ab dem kommenden Sommer auch den Schweizer Handball-Bundesligisten HC Kriens-Luzern.
"Trainer-Hammer" um Handball-Legende
„Trainer-Hammer“ um Handball-Legende
Der 42-Jährige agiert bereits als Trainer der Schweizer Nationalmannschaft und wird somit ab der kommenden Saison in doppelter Funktion arbeiten. Der Blick schrieb in der Schweiz von einem „Trainer-Hammer“.
Bereits am Freitag hatte der Schweizerische Handball-Verband grünes Licht für ein mögliches Doppelmandat von Andy Schmid gegeben.
Schweizer Handball-Präsident: „Zusätzliche Erfahrung hilft“
Zentralpräsident Pascal Jenny macht sich keine Sorgen, dass die Doppelbelastung die Arbeit von Schmid behindern könnte.
„Wir sind überzeugt, dass zusätzliche Erfahrung unseres Nationaltrainers dem Schweizer Handball hilft. Darum ermöglichen wir diesen Weg, nachdem wir ihn offen, sauber und mit klaren Regeln geprüft haben“, erklärte Jenny in einer Pressemitteilung.
Schmid: „Nationalmannschaft hat Priorität“
Schmid hatte seine Karriere 2024 beim HC beendet. Auch er prophezeit keine Probleme durch das doppelte Traineramt – insbesondere vor der Handball-EM im eigenen Land im Jahr 2028.
„Das Nationalteam und die Euro im eigenen Land haben für mich klare Priorität. Gleichzeitig freue ich mich auf den Alltag im Klub, auf viele sportliche Momente, welche mich als Person und Trainer weiterbringen werden“, sagte Schmid.
In Luzern folgt Schmid auf Thomas Zimmermann. Bereits im Februar hatte der derzeitige Tabellenzweite bekanntgegeben, dass die Zusammenarbeit mit Zimmermann zum Saisonende beendet werde.
Schmid lange bei Rhein-Neckar Löwen
Schmid machte sich in Deutschland vor allem in der Handball-Bundesliga einen Namen. Zwischen 2010 und 2022 bestritt der Schweizer 600 Spiele für die Rhein-Neckar Löwen. 2014 wurde er zum besten Saisonspieler der Handball Bundesliga gewählt.