Die erste Titelchance verspielt, der Triple-Traum geplatzt: Der SC Magdeburg ist nach einem denkwürdigen Handball-Fight mit Überlänge völlig überraschend im Halbfinale des DHB-Pokals am Bergischen HC gescheitert.
Atemberaubender Thriller endet mit Sensation
„Das ist Handball-Geschichte“
Beim Final Four in Köln unterlag der Champions-League-Sieger dem krassen Außenseiter 3:4 im Siebenmeterwerfen, nach 70 Minuten hatte es 27:27 gestanden (22:22, 11:11). Torhüter Christopher Rudeck wurde zum gefeierten Helden.
„Wir waren klinisch tot“
„Es ist Wahnsinn, unbeschreiblich. Es ist das eingetreten, was wir uns vor dem Wochenende erhofft haben. Wir haben das überragend gemacht. Es ist alles zusammengekommen, was wir gebraucht haben. Viele Jungs waren klinisch tot, aber das ist an so einem Tag egal“, jubelte Rudek nach dem Finaleinzug bei Dyn.
SCM-Coach Bennet Wiegert zollte dem BHC Respekt: „Der BHC hat genauso gespielt, wie man ein Pokalspiel spielt. Das muss ich hochgradig anerkennen.“ Er meinte zudem: „Es war ein emotionaler Kampf, der aufopferungsvoll geführt wurde. Beide Mannschaften haben alles in die Waagschlage geworfen. Uns hat heute das letzte Quäntchen Glück gefehlt.“
Der ehemalige deutsche Nationaltrainer Dagur Sigurdsson musste sich in seiner Funktion als Dyn-Experte nach dem nervenaufreibenden Spiel erst einmal sammeln: „Es ist unfassbar, ich bin sprachlos. Was für eine Leistung der Mannschaft und den Trainern. Das ist Handball-Geschichte.“
Halbfinale wird zum Thriller
Das vermeintliche Traumfinale machte das beherzt kämpfende Team des BHC um den Siebenmeterkiller Rudeck zunichte. Stattdessen hofft der Außenseiter nun selbst auf den großen Pokalcoup. Bei der zweiten Final-Four-Teilnahme kommt es am Sonntag (ab 15.45 Uhr im LIVETICKER auf SPORT1) zum Duell gegen Meister Berlin – der Traum vom ersten Pokalsieg lebt.
Nach einer starken ersten Hälfte ließ der BHC auch in der Schlussphase nicht locker und verdiente sich die Überraschung mit immensem Einsatz. Der SCM rettete sich erst in den Schlusssekunden der Verlängerung ins Siebenmeter-Werfen, dann parierte Rudeck zweimal, Magdeburgs Manuel Zehnder warf zudem daneben. Schon vorher hatte Rudeck mit vier gehaltenen Siebenmetern geglänzt.
SPORT1 hat die Partie live getickert
+++ BHC vs. SCM 27:27 (31:30) +++
Die Sensation ist perfekt! Der BHC besiegt den SC Magdeburg im Siebenmeter-Werfen und steht damit im Finale des DHB-Pokal. Dort trifft der Bundesliga-Aufsteiger auf die Füchse Berlin.
+++ Übersicht des Siebenmeter-Werfen +++
- BHC verwandelt (28:27)
- SCM verwandelt (28:28)
- BHC verwandelt (29:28)
- SCM verwandelt (29:29)
- BHC verwirft (29:29)
- SCM verwirft (29:29)
- BHC verwirft (29:29)
- SCM verwirft (29:29)
- BHC verwandelt (30:29)
- SCM verwandelt (30:30)
- Info: Nach den jeweiligen fünf Schützen wird die Reihenfolge getauscht
- SCM verwirft (30:30)
- BHC verwandelt (31:30)
+++ BHC vs. SCM 27:27 (Siebenmeter-Werfen) +++
Fünf Sekunden vor dem Ende bekommt Magdeburg einen Siebenmeter zugesprochen, der verwandelt wird. Es geht damit ins Siebenmeterwerfen – ist das Wahnsinn!
+++ BHC vs. SCM 26:24 (68. Minute) +++
Magdeburg verwirft seine ersten beiden Bälle nach der Pause. Das kann der BHC einmal ausnutzen und auf eine Zwei-Tore-Führung stellen. Die Sensation ist ganz nah!
+++ BHC vs. SCM 25:24 (Verlängerung, Pause) +++
Pause in der Verlängerung und der BHC führt mit einem Tor! Der SCM bekommt nach der Pause den Ball, also es ist alles in der Reihe. Jetzt muss Nervenstärke bewiesen werden.
+++ BHC vs. SCM 24:22 (63. Minute) +++
Christopher Rudek hält seinen vierten Siebenmeter in diesem Spiel! Eine unglaublich wichtige Parade für den BHC. Und auf der Gegenseite gelingen ihnen direkt zwei Treffer.
+++ BHC vs. SCM 22:22 (Verlängerung) +++
Magdeburg läuft sich fest und der letzte Wurf landet in der BHC-Mauer! Das bedeutet, dass die Partie in die Verlängerung geht. Dort werden zweimal fünf Minuten gespielt.
+++ BHC vs. SCM 22:22 (59. Minute) +++
Magdeburg klaut den Ball vom BHC und bekommt den letzten Wurf der regulären Spielzeit. Elf Sekunden vor dem Ende nimmt Wiegert seine letzte Auszeit!
+++ BHC vs. SCM 22:22 (58. Minute) +++
Zwei Minuten vor dem Ende steht es unentschieden! Jetzt geht es um alles.
+++ BHC vs. SCM 20:21 (56. Minute) +++
Der SCM führt! Albin Lagergren nutzt einen Fehler des BHC aus und daraufhin fischt Sergey Hernandez den nächsten BHC-Wurf.
+++ BHC vs. SCM 20:19 (53. Minute) +++
Magdeburg gelingt bisher noch kein Lauf, durch den der Favorit wieder die Führung übernehmen kann. Der BHC spielt seinen Stiefel einfach weiter und beweist eine unglaubliche Mentalität. Schafft der Underdog die Sensation?
+++ BHC vs. SCM 18:17 (49. Minute) +++
Elf Minuten vor der Schlusssirene führt der BHC immer noch! SCM-Coach Bennet Wiegert stimmt seine Jungs mit seiner zweiten Auszeit auf die Crunchtime ein. Es wird ein Drama, das ist sicher!
+++ BHC vs. SCM 17:16 (46. Minute) +++
Der BHC ist im Glück, nachdem Magdeburgs Gisli Kristjansson bei einem Durchbruch eine Hand des Gegenspielers ins Gesicht bekommen hat. Die Schiedsrichter ahnden die Szene allerdings nicht. Auf der Gegenseite geht der Underdog wieder in Führung.
+++ BHC vs. SCM 15:15 (41. Minute) +++
Es ist genau das gleiche Spiel wie in der ersten Halbzeit. Beide Teams müssen sehr hart arbeiten, um einen Treffer zu erzielen, weil beide Abwehrreihen einen guten Verbund bilden. Es sieht alles danach aus, als wird das Halbfinale zu einem Thriller!
+++ BHC vs. SCM 14:13 (37. Minute) +++
Aus der Führung kann Magdeburg aber keinen Profit schlagen, denn der BHC ist wieder in Front. Das liegt auch daran, dass Torwart Christopher Rudek mit zwei Paraden ein Zeichen gesetzt hat.
+++ BHC vs. SCM 12:13 (34. Minute) +++
Der BHC hat die erste Zwei-Minuten-Strafe im Spiel kassiert und das nutzen die Magdeburger direkt mit einem 2:0-Lauf aus.
+++ BHC vs. SCM 11:11 (31. Minute) +++
Der zweite Durchgang läuft! Schafft der BHC die große Überraschung gegen den SC Magdeburg?
+++ BHC vs. SCM 11:11 (Halbzeit) +++
Was für eine erste Hälfte! Der BHC macht defensiv ein unglaubliches Spiel und hält den großen Favoriten in Schach. Magdeburg tut sich sehr schwer und kriegt seinen gewohnt dominanten Handball nicht auf die Platte. Nur einmal führte der SCM im ersten Abschnitt, welcher sich von Beginn an zu einem packenden Fight entwickelte.
+++ BHC vs. SCM 9:9 (26. Minute) +++
Erster Auszeit des BHC! Nachdem die Magdeburger wieder den Ausgleich geschafft haben, unterbricht der Underdog die Partie. Der SCM wurde in den vergangenen Minuten etwas stärker.
+++ BHC vs. SCM 8:6 (23. Minute) +++
Der BHC wächst aktuell in der Abwehr über sich hinaus. Die Magdeburger kriegen keine leichten Abschlüsse und wenn schon, dann steht Christopher Rudek als sicherer Rückhalt im Tor des Underdogs. Magdeburg fehlen (noch) die passenden Antworten.
+++ BHC vs. SCM 7:5 (20. Minute) +++
Zwei-Tore-Führung für den Bergischen HC! Der Rückstand zwingt Magdeburg-Trainer Bennet Wiegert zur ersten Auszeit im Spiel.
+++ BHC vs. SCM 5:5 (17. Minute) +++
Das Duell entwickelt sich konträr zum ersten Halbfinale zu einer Abwehrschlacht. Bis dato führte Magdeburg noch nicht einmal. Der BHC macht es sehr, sehr gut und stellt den SCM vor einer Herausforderung.
+++ BHC vs. SCM 5:4 (12. Minute) +++
Die Partie ist von den starken Abwehrreihen beider Teams bestimmt. Vor allem die Magdeburger tun sich in der Offensive noch sehr schwer.
+++ BHC vs. SCM 4:3 (7. Minute) +++
Der Underdog drückt richtig aufs Tempo und setzt Magdeburg ständig unter Druck. Damit hat der SCM zu Beginn der Partie seine Probleme.
+++ BHC vs. SCM 3:2 (3. Minute) +++
Die Kölner Lanxess Arena ist klar in Magdeburger Hand, sodass es sich von der Stimmung beinahe wie ein Heimspiel für den Favoriten anhört. Sportlich kommt aber der BHC etwas besser in das Spiel.
+++ BHC vs. SCM 0:0 (Anwurf) +++
Das zweite Halbfinale ist gestartet! Gelingt dem BHC die große Überraschung oder marschiert Magdeburg souverän ins Endspiel?
+++ SCM klarer Favorit +++
Die Vorzeichen vor dem zweiten Halbfinale sind klar: Der Bundesliga-Tabellenführer SC Magdeburg (52:4 Punkte) duelliert sich mit dem Taballen-15. Bergischer HC (15:41). Im Laufe der Saison trafen beide Teams zweimal aufeinander – jeweils mit dem besseren Ende für den SCM (39:30 & 27:25).
Handball DHB-Pokal heute LIVE: So verfolgen Sie die Final-Four-Halbfinals
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Berlin erster Finalist
Die Nerven bewahrt, den Triumph vor Augen: Die Füchse Berlin sind als erstes Team ins Endspiel um den DHB-Pokal eingezogen. Im Halbfinale beim Final-Four-Showdown in Köln besiegte das Team um Welthandballer Mathias Gidsel den Ligakonkurrenten TBV Lemgo Lippe nach einer packenden zweiten Hälfte 39:36 (20:16) und greift nun nach dem zweiten Pokalerfolg der Vereinsgeschichte.
Im Finale am Sonntag (15.45 Uhr/ARD und Dyn) treffen die Füchse auf den Sieger des zweiten Halbfinals zwischen den Triple-Jägern des SC Magdeburg und dem krassen Außenseiter Bergischer HC (18.45 Uhr/Dyn). Gegen Lemgo, das Berlin noch vor einer Woche in der Bundesliga beim 33:34 am Rande einer Niederlage hatte, half Torhüter Dejan Milosavljev seinen Vorderleuten auf die Siegerstraße. Der Serbe gab mit insgesamt 18 Paraden viel Sicherheit.
Berlins letzter Pokal-Triumph war 2014
Vorne überzeugte vor 19.750 Zuschauern in der ausverkauften Lanxess Arena neben Gidsel (8 Tore) auch sein dänischer Weltmeister-Kollege Lasse Andersson mit elf Treffern als bester Schütze. Die Lemgoer schnupperten in der Schlussphase lange an einer Überraschung, doch in der Crunchtime machten Gidsel und Co. ernst.
Nicht umsonst hatte Füchse-Trainer Nicolej Krickau von einem „50:50-Spiel“ gesprochen – wie schnell der Traum vom Titel vorbei sein kann, wurde den Füchsen zuletzt 2019 und 2023 bewusst. Damals scheiterten sie im Halbfinale. Den bislang einzigen Pokal-Triumph holte Berlin 2014.
Milosavljev ragt heraus
Nach einer pompösen Eröffnungsshow auf dem eigens für das Final Four aufgebauten mobilen Glasboden zeigte Berlin holprige Anfangsminuten. Technische Fehler und vier Strafminuten gegen die Füchse nutzte Lemgo zunächst aus. Doch nach zehn Minuten kam der Meister allmählich ins Rollen und drehte binnen kurzer Zeit einen 5:7-Rückstand in eine 10:8-Führung – auch dank des starken Rückhalts Milosavljev.
Beim ersten Drei-Tore-Rückstand (11:14/21.) versuchte Lemgo-Trainer Florian Kehrmann, der mit seinem Herzensklub 2021 in Hamburg den Pokalcoup gefeiert hatte, mit einer Auszeit gegenzusteuern. Doch Berlin marschierte unbeirrt weiter und zog bis zur Halbzeit auf 20:16 davon. „Es ist noch alles drin“, sagte TBV-Profi Hendrik Wagner dennoch zur Pause am ARD-Mikro.
Die Kräfteverhältnisse nach dem Seitenwechsel blieben aber zunächst unverändert: Berlin erhöhte erstmals auf fünf Treffer, Milosavljev nervte Lemgo weiter. Doch der TBV erwies sich als hartnäckiger Gegner und hielt trotz kleinerer Rückschläge den Meister in Sicht. Bobby Schagen krönte einen 4:1-Lauf zum 26:27 (45.). Die Partie war nun wieder offen, und ein Großteil der Fans aufseiten der Ostwestfalen. „Lemgo ist viel schöner als Berlin“, sang fast die gesamte Halle.
SPORT1 hat die Partie live getickert.
+++ Lemgo vs. Berlin 36:39 (Schluss) +++
Die Füchse Berlin stehen im Finale des DHB-Pokals! Lemgo gelingt hinten heraus nicht mehr die große Überraschung und muss sich geschlagen geben.
+++ Lemgo vs. Berlin 31:34 (56. Minute) +++
Aus dem Nichts ist bei Lemgo gefühlt der Stecker gezogen und Berlin kann seine Führung wieder ausbauen.
+++ Lemgo vs. Berlin 31:33 (54. Minute) +++
Lemge hat zweimal die Chance, die Partie endgültig auszugleichen, doch jeweils wird der Ball verworfen. Es ist wirklich unglaublich. Berlin hat Glück, dass ihre Führung weiterhin bestand hält.
+++ Lemgo vs. Berlin 31:32 (51. Minute) +++
Die Berliner sind um Zugriff und Ruhe im Spiel bemüht, doch das gelingt nicht, denn Lemgo spielt einen super Offensiv-Handball. Seitdem der Underdog näher herankommt, ist Füchse-Keeper Milosavljev gar kein Thema mehr.
+++ Lemgo vs. Berlin 29:30 (47. Minute) +++
Die Partie spitzt sich zu! Lemgo spielt sich in einen Rausch, aber noch kann Berlin seine Führung halten – aber wie lange noch?
+++ Lemgo vs. Berlin 26:27 (44. Minute) +++
Wir haben wieder ein richtig spannendes Spiel! Lemgo kommt immer näher an Berlin heran und liegt nur noch mit einem Treffer hinten. Der TBV ist derzeit die bessere Mannschaft auf der Platte und die Füchse wackeln!
+++ Lemgo vs. Berlin 22:25 (40. Minute) +++
Lemgo steckt aber nicht auf, denn die Offensivreihe der Berliner ist aus dem Rhythmus gekommen. Schließlich sind ihr schon zehn technische Fehler unterlaufen. Dank ihres Torwarts führen sie zwar weiterhin souverän, doch Lemgo hat die Partie noch nicht abgeschenkt.
+++ Lemgo vs. Berlin 19:24 (36. Minute) +++
Der zweite Durchgang beginnt damit, womit der erste aufgehört hat: Mit Paraden von Milosavljev. Jegliche Lemgoer Hoffnung, dass der Berliner Keeper in der Halbzeit etwas abkühlt, wurde sofort zunichte gemacht. Er steht nun bei 14 Paraden.
+++ Lemgo vs. Berlin 16:20 (31. Minute) +++
Die zweite Halbzeit läuft! Kommt Lemgo noch einmal heran oder wird Berlin ins Finale einziehen?
+++ Lemgo vs. Berlin 16:20 (Halbzeit) +++
Der Favorit geht mit einer Vier-Tore-Führung in die Pause. Nach einem ausgeglichenen Start in die Partie schaltete der Favorit ab der 13. Minute einen Gang höher, wodurch die Füchse ihren Vorsprung erspielten. Bisher prägt Milosavljev das Duell und hat nach der ersten Halbzeit bereits elf Paraden! Er ist der alles überragende Akteur auf der Platte.
+++ Lemgo vs. Berlin 15:19 (27. Minute) +++
In der Geschichte des deutschen Handballs ist es gerade zum ersten Mal zu einer Entscheidungs-Durchsage nach einer Videobeweis-Entscheidung gekommen. Die Unparteiischen überprüften nach einem Siebenmeter von Berlin, ob der Ball hinter der Linie war. Entscheidung: kein Tor! Dennoch dominieren die Füchse kurz vor der Halbzeit die Partie – allen voran Milosavljey im Tor lässt nur noch kaum etwas zu.
+++ Lemgo vs. Berlin 13:17 (23. Minute) +++
Lemgo lässt zu viele gute Würfe liegen und scheitert ein ums andere Mal in Milosavljev. Der Berliner Keeper steht schon bei sieben Paraden. Auf der Gegenseite ist es Constantin Möstl bisher noch nicht gelungen, dem Spiel sein Stempel aufzudrücken. Er hielt bislang drei Bälle.
+++ Lemgo vs. Berlin 11:14 (19. Minute) +++
Den Füchsen gelingt es aktuell, die erspielte Führung zu halten. Sie diktieren derzeit die Partie und machen vor allem offensiv keine Fehler.
+++ Lemgo vs. Berlin 8:10 (15. Minute) +++
Torwart Dejan Milosavljev reißt gerade mit zwei Paraden in Folge die Partie etwas an sich. Dadurch gelingt den Berlinern mal ein 2:0-Lauf.
+++ Lemgo vs. Berlin 8:8 (13. Minute) +++
Noch schafft es keine der beiden Mannschaften, sich abzusetzen. Zwar sind die Füchse der Favorit in der Partie, aber das wird für sie heute ein ganz schweres Stück Arbeit. Lemgo ist voll da, spielt eine starke Deckung und nutzt im Angriff seine Chancen.
+++ Lemgo vs. Berlin 5:5 (9. Minute) +++
Füchse-Star Mathias Gidsel steht früh im Fokus, denn mit zwei Spinn-Moves lässt er der Lemgo-Deckung keine Chance. Der dänische Rückraumspieler steht schon bei zwei Treffern.
+++ Lemgo vs. Berlin 3:3 (4. Minute) +++
Die ersten Minuten der Partie gestalten sich ausgeglichen. Beide Torhüter konnten sich bei Durchbrüchen auch schon auszeichnen. Aber bereits früh ist bemerkbar, dass sich beide Teams nichts schenken!
+++ Lemgo vs. Berlin 0:0 (Anwurf) +++
Jetzt geht es los! Das erste Halbfinale des Tages ist gestartet.
+++ Ausgeglichene Bilanz in der HBL +++
Im Laufe der Saison sind die beiden Mannschaften in der Bundesliga schon zweimal aufeinandergetroffen. Beide Partien gewann jeweils das Auswärtsteam mit 34:33 – zuletzt vor sechs Tagen. Da waren die Füchse in Lemgo siegreich.
+++ Berlin ist der Favorit +++
Die Füchse gehen als Deutscher Meister in die Partie und zählen auch insgesamt zu den Topfavoriten auf den Titel.
Besondere Atmosphäre in Köln
Direkt im Anschluss trifft der Bergische HC um 18.45 Uhr auf den SC Magdeburg, der als amtierender Champions-League-Sieger als klarer Favorit in das zweite Halbfinal-Duell geht.
Als größte Besonderheit des diesjährigen Final-Four-Turniers gilt der Glas-Hallenboden in der Kölner Lanxess-Arena, auf dem es auch visuelle Effekte geben wird.