Handball-Bundesligist SG Flensburg-Handewitt hat den vorzeitigen Einzug ins Viertelfinale der European League verpasst. Im vorletzten Spiel der Hauptrundengruppe IV ließ sich das Team von Trainer Ales Pajovic eine Drei-Tore-Führung in den Schlussminuten entreißen. Bei Fenix Toulouse kamen die Fördestädter nicht über ein 35:35 (19:17) hinaus. Damit kommt es im Gruppenfinale (4. März, 18.45 Uhr) zum Showdown mit dem VfL Gummersbach, der ebenfalls noch um Platz eins kämpft.
Rückschlag für Flensburg
Gummersbach sicherte sich im Parallelspiel mit einem 33:27 (16:16)-Sieg gegen den ungarischen Vertreter Tatabanya KC bereits den Einzug in die Play-offs. Flensburg steht derzeit mit acht Punkten an der Spitze, der VfL mit sechs auf dem zweiten Rang, vor den punktgleichen Franzosen aus Toulouse.
Flensburg verpasst Viertelfinale vorerst
Mit einem dritten Platz könnte es zur Auseinandersetzung mit dem deutschen Rekordmeister THW Kiel oder dem derzeitigen Tabellenführer MT Melsungen aus der Gruppe III kommen. Sollte es Platz zwei werden, wartet wohl der FC Porto.
Die Sieger der vier Vierergruppen erreichen direkt das Viertelfinale, die Teams auf den Rängen zwei und drei der Hauptrunde ermitteln in einem Play-off die weiteren Teilnehmer an der Runde der besten acht. Das Finalturnier findet Ende Mai in Hamburg statt.