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Handball EM-Quali LIVE: Österreich - Deutschland im TV, Stream & Liveticker

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DHB-Team gegen Österreich gefordert

In der Qualifikation für die Handball-EM 2026 trifft Deutschland am Donnerstag auf Österreich. Für DHB-Kapitän Johannes Golla ist es ein besonderes Duell.
Marko Grgic vergab in der Anfangsphase gegen Österreich einige Würfe
Marko Grgic vergab in der Anfangsphase gegen Österreich einige Würfe
© IMAGO/DeFodi Images
In der Qualifikation für die Handball-EM 2026 trifft Deutschland am Donnerstag auf Österreich. Für DHB-Kapitän Johannes Golla ist es ein besonderes Duell.

Die Qualifikation für die Handball-Europameisterschaft 2026 geht in die nächste Runde und die deutsche Nationalmannschaft trifft am Donnerstag (ab 18 Uhr) in Wien auf Österreich.

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Für Johannes Golla ist das Duell mit dem Nachbarland etwas ganz Spezielles: Der DHB-Kapitän trifft auf seinen Vereinstrainer Ales Pajovic. „Ich weiß nicht, ob er jetzt einen Riesenvorteil davon hat, dass wir seit zwei Monaten zusammenarbeiten“, erklärte Golla. Für ihn geht es mit dem deutschen Team vor allem darum, das Ticket für die Endrunde in Dänemark, Schweden und Norwegen (15. Januar bis 1. Februar 2026) zu lösen.

Handball-EM-Quali: Österreich - Deutschland LIVE im TV, Livestream, Ticker

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Ohne Torjäger Renars Uscins sowie den beiden Kreisläufern Justus Fischer und Jannik Kohlbacher und auch ohne den kranken Spielmacher Juri Knorr erwischte Deutschland einen ordentlichen Start. Nach sechs Minuten stand es 2:2. Bundestrainer Alfred Gislason berieft dafür mit dem Gummersbacher Miro Schluroff einen formstarken Debütanten in den Rückraum.

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Mit dem Neuling schwächelte das DHB-Team in der Folge, warf viele Bälle weg und ließ die Genauigkeit in den Abschlüssen vermissen. Allerdings erging es Österreich und Keeper Andreas Wolff war mehrfach zur Stelle. So glich Schluroff mit seinem ersten Tor zum 3:3 aus (12.).

In einer Partie auf niedrigem Niveau mit vielen Ballverlusten blieben Tore bis zur Pause weiter eine Seltenheit. Langsam kam der deutsche Angriff aber besser ins Spiel. Rune Dahmke stellte von Außen auf 8:6 (20.). Hinten hielt Wolff weiter stark und Schluroff traf quasi mit der Halbzeitsirene zum 13:11 für den DHB.

Nach dem Seitenwechsel behauptete sich Deutschland zunächst und hielt den Vorsprung dank Grgic beim 17:15 (37.). Österreich blieb vor allem dank des 125 Kilogramm schweren Kreisläufers Tobias Wagner dran. Das 16:17 war sein siebter Treffer (38.). Das Prestigeduell nahm Fahrt auf, Deutschland konnte sich weiter nicht entscheidend absetzen.

Auf Wolff war weiter Verlass. Der Keeper, der mit kurzgeschorenen Haaren spielte, hielt nun mehrfach sensationell und sicherte das 21:19 ab (49.). Auf der Gegenseite erhöhte Debütant Tim Ferihöfer per Siebenmeter auf 22:19 (50.).

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Mit dem 24:20 war Deutschland voll auf Kurs, doch dann hielt Konstantin Möstl überragend und entschärfte auch zwei Siebenmeter. Österreich glich zum 24:24 aus (55.). 19 Sekunden vor Schluss sorgte Sebastian Frimmel per Siebenmeter für das 26:26. Drei Sekunden vor der Sirene warf Grgic aus dem Rückraum frei vorbei. Keeper Möstl war in der falschen Ecke.

Zwei Duelle mit Österreich in einer Woche

Für Pajovic ist Deutschland, das die Quali-Gruppe 7 mit vier Punkten vor Österreich (drei Zähler) anführt, auch diesmal der „klare Favorit“. Doch im Handball sei „alles möglich“. Zumal es für ihn, der das Amt beim ÖHB nach der EM-Qualifikation im Sommer ruhen lässt, auch um einen perfekten Abschied geht.

Am Samstag (16.30 Uhr) trifft die DHB-Auswahl dann in Hannover erneut auf Österreich.