Wackelt der bereits verkündete Transfer von Nationalmannschafts-Kapitän Johannes Golla zur MT Melsungen? Laut dem Portal HNA.de soll es am Wochenende „entsprechende Gespräche“ gegeben haben.
Platzt ein spektakulärer Bundesliga-Transfer?
Transfer-Wende um DHB-Star?
Demnach wolle der nordhessische Handball-Bundesligist, der im Dezember 2024 den bevorstehenden Wechsel von Golla im Sommer 2026 vermeldet hatte, den eigenen Etat senken. In diesem Zuge sollen „einige Personalien auf den Prüfstand“ kommen – offenbar auch Golla, der bis zum Saisonende noch bei der SG Flensburg-Handewitt unter Vertrag steht.
Auch die Tageszeitung Flensborg Avis berichtet von der Möglichkeit, dass der Golla-Deal rückgängig gemacht werden könne. Nach Bild-Informationen hat Melsungens Trainer Roberto Parrondo der Golla-Seite diese Gedanken bereits mitgeteilt.
Handball-Bundesliga: Doch keine Golla-Rückkehr?
Der Kreisläufer, der jüngst mit der DHB-Auswahl EM-Silber gewann, war 2018 aus Melsungen nach Flensburg gewechselt. Mit den Norddeutschen gewann er mehrere Titel, darunter gleich im ersten Jahr die Deutsche Meisterschaft.
Melsungen hatte vor etwas mehr als einem Jahr Gollas Rückkehr verkündet. Der 28-Jährige hatte in diesem Zuge ein ab Sommer 2026 gültiges Arbeitspapier bis 2031 unterzeichnet. Ob der Wechsel nun tatsächlich stattfinden wird, bleibt offen.
Durch die angepeilte Anpassung des Etats sollen dem Bericht zufolge weitere angedachte Sommer-Transfers der MT auf der Kippe stehen. Dazu zählen demnach auch die möglichen Verpflichtungen des Kroaten Filip Glavas und des Spaniers Daniel Dujshebaev.