Der SC Magdeburg hat die Tabellenführung in der Handball-Bundesliga mit einem mühevollen Sieg ausgebaut. Der Champions-League-Sieger gewann am Sonntag 27:25 (11:11) beim abstiegsbedrohten Bergischen HC und nutzte damit den Patzer der SG Flensburg-Handewitt.
Krimi beim BHC: Magdeburg baut Tabellenführung aus
Im Krimi: Magdeburg festigt Spitze
Der bis dato erste Verfolger des SCM hatte am Vortag das Nordderby beim THW Kiel verloren (33:37) und hat nun bereits sieben Punkte Rückstand auf Magdeburg.
Vier Tage nach der deutlichen Champions-League-Pleite bei Paris Saint-Germain (26:34) hatte Magdeburg in Düsseldorf auch mit dem BHC große Probleme. Erst rund zwei Minuten vor der Pause ging die Mannschaft von Trainer Bennet Wiegert erstmals in Führung, davonziehen konnte sie jedoch auch danach zu keinem Zeitpunkt. In einer engen Schlussphase behielten die Gäste die Nerven. Magdeburgs Felix Claar war mit zehn Toren bester Werfer der Partie.
Die Fans des Bergischen HC durften sich zumindest über die Vertragsverlängerung von Leistungsträger Sören Steinhaus (22) bis 2028 freuen, die die Gastgeber vor dem Anpfiff verkündeten. Im Abstiegskampf spitzt sich die Situation des BHC allerdings weiter zu. Durch die Niederlage ist der erste Abstiegsplatz, den nun die HSG Wetzlar belegt, nur noch zwei Punkte entfernt. Neuer Tabellenletzter ist der SC DHfK Leipzig nach dem 29:29 (17:17) am Sonntag gegen den TVB 1898 Stuttgart.
Im Kampf um die internationalen Plätze erlitt der TBV Lemgo Lippe einen Rückschlag. Der Tabellensechste verlor in eigener Halle 27:30 (14:11) gegen Frisch Auf Göppingen.