Alles oder nichts heißt es am letzten Spieltag der Handball-Bundesliga – auch wenn der Kampf an der Tabellenspitze schon entschieden ist. Die Meisterschaft sicherte sich der SC Magdeburg mit einem Sieg gegen die SG Flensburg-Handewitt bereits bei noch drei ausstehenden Spielen.
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HBL-Saisonfinale: Wer rettet sich?
Auch der Tabellenzweite steht schon fest. Den Füchsen aus Berlin ist der Vizemeistertitel nicht mehr zu nehmen. Im Topspiel gegen Flensburg-Handewitt geht es eigentlich nur noch darum, sich gut aus der Saison zu verabschieden.
Ein Blick ins untere Tabellenfeld offenbart jedoch, dass der Kampf um den Klassenerhalt zum echten Krimi werden könnte. Zusätzlich brisant: Alle Spiele finden am Sonntag zeitgleich statt (15 Uhr im SPORT1-LIVETICKER). Demnach können sich die Spieler nur schwer daran orientieren, was auf den anderen Plätzen vor sich geht.
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HBL: Hochspannung im Abstiegskampf
Während sich das Schlusslicht SC DHfK Leipzig nach zehn Jahren HBL in die zweite Liga verabschiedet, kann der Vorletzte aus Minden einen Abstieg noch verhindern. Dafür ist ein Sieg im Duell mit Leipzig notwendig – außerdem ist Minden auf Schützenhilfe angewiesen.
Schließlich belegt Minden aktuell einen Abstiegsrang, ist punktgleich mit der HSG Wetzlar, hat aber das deutlich schlechtere Torverhältnis (47 Treffer). Zunächst muss Minden seine Hausaufgaben erledigen und Absteiger Leipzig besiegen. Dann kann man zur Konkurrenz schauen: Sollte der Meister aus Magdeburg in Wetzlar verlieren, wäre Mindens Abstieg bei Punktgleichheit wegen des schlechteren Torverhältnisses besiegelt.
Wer steigt aus der Handball-Bundesliga ab?
Doch ein SCM-Sieg ist ein durchaus realistisches Szenario. Schließlich bekommt es der souveräne Tabellenführer mit der schlechtesten Abwehr der Liga zu tun. Verliert Wetzlar gegen Magdeburg, müssen sich die Hessen darauf verlassen, dass Schlusslicht Leipzig gegen Minden punktet.
Ebenfalls verändern kann sich das Tableau noch für Kiel. Dort kämpft der THW mit dem TBV Lemgo Lippe im direkten Duell um Platz fünf. Lemgo Lippe braucht einen Sieg mit mindestens fünf Treffern Vorsprung, um sich den Rang zu sichern.
Ebenso möchten die Rhein-Neckar Löwen noch einen Platz gutmachen. Mit einem Sieg gegen den VfL Gummersbach können die Löwen an EHL-Sieger Melsungen – dessen CL-Traum sich bereits auf kuriose Art und Weise erfüllte – vorbeiziehen und die Saison auf Platz sieben beenden.