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Handball-Bundesliga: Neuer Job für ausgebooteten Meistertrainer

Neuer Job für ausgebooteten Siewert

Neue Aufgabe nach dem Mega-Knall in Berlin. Jaron Siewert übernimmt bei der MT Melsungen zunächst in beratender Funktion.
Die MT Melsungen ist am vorletzten Spieltag zum Verlieren verdammt. Gegen Berlin werden die Hessen überrollt und landen deswegen in der Champions League. Eine kuriose Regelung macht es möglich.
Neue Aufgabe nach dem Mega-Knall in Berlin. Jaron Siewert übernimmt bei der MT Melsungen zunächst in beratender Funktion.

Nach Berlin-Querelen und zwei Schlaganfällen: Meistertrainer Jaron Siewert kehrt zurück in den Handball. Neun Monate nach der viel diskutierten Freistellung bei den Füchsen Berlin unterschrieb der 32-Jährige einen Vertrag bei der MT Melsungen bis 2030.

Seine Arbeit bei den Nordhessen nimmt Siewert zur kommenden Saison auf – zunächst in beratender Funktion. Das Traineramt beim frisch gebackenen Europacupsieger übernimmt er dann zur Spielzeit 2027/28 vom dann scheidenden Roberto Garcia Parrondo.

Siewert blickt auf neue Aufgabe voraus

„Wir wollen junge Spieler entwickeln. Dazu zählen auch internationale Talente, die wir frühzeitig sichten wollen“, sagte MT-Sportvorstand Jesper Larsson: „In dieser Hinsicht passt Jaron super zu uns. Er hat gezeigt, dass er junge Spieler fördert, fordert und in ein Bundesliga-Team integrieren kann.“ Obendrein wisse der zukünftige Trainer, mit etablierten Profis umzugehen, und er habe das nötige Gespür, um eine gute Mischung für eine erfolgreiche Mannschaft zu finden.

Siewert fühlt sich bereit für die neue Aufgabe, gesundheitlich ist der gebürtige Berliner wieder voll auf der Höhe. „Mir geht’s gut und ich kann es kaum erwarten, endlich wieder zu arbeiten“, sagte Siewert. Im vergangenen Herbst hatte er zwei Monate nach der Trennung von den Füchsen einen Schlaganfall erlitten, es war bereits der zweite nach einem ersten im Jahr 2022.

Die Füchse Berlin hatte Siewert 2025 zur ersten Deutschen Meisterschaft der Vereinsgeschichte geführt, ehe er im September von seinen Aufgaben freigestellt wurde.