Die SG Flensburg-Handewitt hat im deutschen Duell um ein Ticket für das Final Four der European League ihren Heimvorteil nicht nutzen können.
Flensburg patzt im deutschen Duell
Das Team von Trainer Ales Pajovic kam am Mittwochabend im Viertelfinal-Hinspiel gegen die TSV Hannover-Burgdorf nicht über ein 39:39 (20:19) hinaus. Die Entscheidung fällt kommenden Dienstag in Hannover.
Beste Werfer für Flensburg waren Simon Pytlick und Emil Jakobsen mit jeweils acht Toren, Hannovers August Pedersen überzeugte mit elf Treffern. Nationalspieler Renars Uscins, der die Recken Berichten zufolge 2027 gen Paris verlassen wird, erzielte drei Tore.
Kiel verliert überraschend – Melsungen mit guter Ausgangslage
Am Dienstag hatte der THW Kiel auf dem Weg zum Final Four am 30./31. Mai in Hamburg sein Hinspiel gegen den kroatischen Vizemeister RK Nexe Nasice überraschend mit 30:33 verloren. Die MT Melsungen sicherte sich mit einem 28:23-Sieg gegen den portugiesischen Rekordmeister FC Porto eine gute Ausgangsposition.
Die European League ist seit Jahren eine deutsche Angelegenheit. Seit 2004 kam der Sieger nur zweimal nicht aus der Bundesliga, zuletzt triumphierte Flensburg zwei Jahre in Folge. Kiel und der SC Magdeburg sind mit vier Titeln Rekordsieger.