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Xherdan Shaqiri - der Kreis schließt sich

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Der Kreis schließt sich

Xherdan Shaqiri blüht in dieser Saison beim FC Basel auf - und könnte sogar einen Rekord brechen. Dort, wo alles angefangen hat, schließt sich der Kreis für den „Kraftwürfel“, der für seine Traumtore in der Nationalmannschaft europaweit bekannt ist.
Der Ex-Bayern-Star Xherdan Shaqiri erzielte im Spiel gegen Schottlang bei der UEFA EURO 2024 ein absolutes Traumtor.
Xherdan Shaqiri blüht in dieser Saison beim FC Basel auf - und könnte sogar einen Rekord brechen. Dort, wo alles angefangen hat, schließt sich der Kreis für den „Kraftwürfel“, der für seine Traumtore in der Nationalmannschaft europaweit bekannt ist.

„Fußball-Gott!!!“ - so titelte die Bild nach dem wohl größten Geniestreich in der Karriere von Xherdan Shaqiri. Der Schweizer hatte bei der EM 2016 im Achtelfinale gegen Polen in der 83. Minute das wohl schönste Tor des Turniers geschossen. Nach einem Abpraller setzte der „Kraftwürfel“ zum Seitfallzieher an und setzte die Kugel direkt neben den Pfosten ins Tor.

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Auch bei der EM im vergangenen Jahr ließ Shaqiri noch einmal alle Fans wissen, dass es ihn noch gibt. Im Gruppenspiel gegen Schottland erzielte er das nächste Traumtor. Von der Strafraumgrenze schlenzte er einen Ball ansatzlos in den Winkel. Nun läuft es auch im Verein wieder für den 33-Jährigen, der bei europäischen Spitzenklubs nie den Durchbruch schaffte.

Seit letzten Sommer spielt Shaqiri wieder beim FC Basel in der Super League - dort, wo alles begann.

Schon 13 Vorlagen für Shaqiri

2007 startete seine Profi-Karriere nämlich beim 20-maligen Schweizer Meister, wo er seit 2000 fast alle Jugendmannschaften durchlaufen hatte.

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Basel liegt in dieser Saison nach 29 Spieltagen auf dem zweiten Platz hinter Servette FC. Shaqiri gelangen dabei erstmals in 18 Jahren Profi-Fußball zehn Tore in der Liga. In 25 Partien bereitete er zudem 13 weitere Treffer vor. Legt er noch einen Gang zu, könnte er sogar den Schweizer Assist-Rekord von 20 Vorlagen brechen.

Bisher waren solch gute Statistiken seiner Nationalmannschaft-Karriere vorbehalten. Mit zehn Turniertreffern bei einer EM hat Shaqiri beispielsweise mehr Tore auf dem Konto als die Legenden Eusébio, Wayne Rooney oder Raúl. Nach der EM 2024 beendete er jedoch seine Karriere bei der „Nati“.

Bevor es ihn aber zurück zu seinem Heimatverein zog, probierte sich der Flügelflitzer noch in der MLS bei Chicago Fire. Doch erst in der Heimat blüht er nun wieder so richtig auf.

Shaqiri blüht bei „Heimatverein“ Basel wieder auf

Nach dem 2:0-Sieg gegen den FC Winterthur, bei dem er - wer auch sonst - an beiden Toren beteiligt war, schwärmte Shaqiri: „Es ist immer schön, wenn ich treffe – vor allem für den FC Basel, meinen Heimatverein. Am Anfang der Saison hatte ich Schwierigkeiten, doch ich habe immer an meine Qualitäten geglaubt.“

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Auch die Presse in der Schweiz war begeistert von Shaqiris Leistung, mit der er Basel den Dreier fast im Alleingang bescherte. „Wunder-Shaqiri so gut wie nie“, schrieb das Internetportal MSN.

Außerhalb der Schweiz konnte Shaqiri bei seinen Klubs selten ähnliche Begeisterungsstürme auslösen. Seit seinem Wechsel 2012 von Basel zum FC Bayern schaffte er es nie, sich bei einem Klub nachhaltig durchzusetzen.

Dennoch gewann Shaqiri zweimal die Champions League - einmal mit den Bayern 2013 und einmal mit dem FC Liverpool 2019. Dazwischen spielte er bei Inter Mailand und Stoke City. Zehn Treffer in einer Saison gelangen ihm dabei nie - bis jetzt.

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Shaqiri war schon immer ein Unikat

Der „Kraftwürfel“ war dabei schon in seiner ganzen Karriere ein Unikat. Der 1,69m-große Linksfuß vereint Tempo, Technik und Kraft wie kaum ein anderer Spieler.

Mit 33 Jahren hat Shaqiri in seiner Karriere viel gesehen - so wohl wie in Basel hat er sich aber wohl nie gefühlt. Ob er in seiner Heimat seine Karriere in den nächsten Jahren beenden wird?

Bei seinen aktuellen Leistungen ist wohl nicht damit zu rechnen, dass der „Alpen-Messi“ schon bald von der Bühne abtritt.