Im Sommer 2023 wechselte Karim Benzema nach über einem Jahrzehnt des Erfolgs bei Real Madrid nach Saudi-Arabien. Dort knüpfte er mit Al-Ittihad in der vergangenen Saison an seine vergangenen Erfolge an und bejubelte die Meisterschaft sowie den Pokalsieg.
Großer Knall? Benzema fühlt sich offenbar „gedemütigt“
Medien: Benzema „gedemütigt“
Am Ende der Saison läuft der Vertrag des Stürmers jedoch aus und die Verhandlungen über eine Verlängerung sollen am Mittwoch unter anderem laut der spanischen As in einem „abrupten und überstürzten Bruch der Beziehungen gemündet“ sein.
Während Benzema laut der saudi-arabischen Tageszeitung Alriyadia bisher 55 Millionen Euro im Jahr verdient haben soll, sprachen weitere Medien sogar von bis zu 100 Millionen Euro. Laut dem Bericht aus Spanien soll der Klub nun aber eine drastische Gehaltskürzung anstreben.
Lässt Benzema auch die Champions League sausen?
Benzema fühle sich „von den Verantwortlichen von Al-Ittihad betrogen“, da die Eigentümer dem 38-Jährigen ursprünglich eine Verlängerung „zu nahezu identischen oder sogar besseren Bedingungen als bisher zugesichert“ haben sollen.
Durch das Angebot, welches ihm bei einem Treffen am Mittwoch unterbreitet worden sei, fühle sich Benzema „gedemütigt, da es seiner Ansicht nach weder seiner Vergangenheit noch seiner aktuellen Bedeutung für den saudischen Klub gerecht wird“.
In bisher 83 Spielen für den Klub erzielte der Stürmer 54 Tore und bereitete 17 Treffer vor. Damit war er maßgeblich daran beteiligt, dass Al-Ittihad Titel feiern konnte, auf die man 25 Jahre lang gewartet hatte. In diesem Jahr ist der Klub in der Saudi Professional League aber bereits weit abgeschlagen und liegt mit 15 Punkten Rückstand auf den Tabellenführer auf Rang sechs.
Noch alle Chancen wahrt sich Al-Ittihad hingegen in der asiatischen Champions League, muss sowohl dort als auch in der Liga aber möglicherweise bald auf die Dienste von Benzema verzichten. So verweist die As auf einen Bericht des Journalisten Santi Aouma, der besagt, dass der 97-malige Nationalspieler sich unter den aktuellen Bedingungen weigere, „weiterhin für den saudischen Klub aufzulaufen“.