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Olise sitzt 78 Minuten auf der Bank - und verpasst Duell mit Díaz

Bayern-Stars verpassen sich

Nach dem Unterzahlerfolg über Brasilien zeigt sich Frankreich vor der Endrunde trotz großer Rotation weiter in Topform. Die Bayern-Stars begegnen sich nicht auf dem Feld.
Uli Hoeneß machte in einem Interview klar, dass Michael Olise beim FC Bayern nicht zum Verkauf steht - ein richtiges Zeichen, findet die Runde im SPORT1 Doppelpass.
Nach dem Unterzahlerfolg über Brasilien zeigt sich Frankreich vor der Endrunde trotz großer Rotation weiter in Topform. Die Bayern-Stars begegnen sich nicht auf dem Feld.

Frankreichs Fußball-Nationalmannschaft hat auch den zweiten Härtetest im WM-Jahr gewonnen. Nach dem 2:1-Erfolg in Unterzahl über Brasilien setzte sich die Mannschaft von Trainer Didier Deschamps in Landover/Maryland gegen Kolumbien um Bayern-Star Luis Díaz mit 3:1 (2:0) durch. Die US-Tour schloss der Vize-Weltmeister mit zwei Siegen ab.

Désiré Doué mit seinen ersten beiden Länderspieltoren (29./56.) und der frühere Gladbacher Bundesligastürmer Marcus Thuram (41.) trafen für die Franzosen. Jaminton Campaz sorgte im Football-Stadion der Washington Commanders für den Endstand (77.).

Frankreich: Olise und Mbappé lange auf der Bank

Im Vergleich zum Testspiel gegen Rekordweltmeister Brasilien tauschte Deschamps seine komplette Startelf aus, die Stars Michael Olise (Bayern München) und Kylian Mbappé (Real Madrid) kamen erst in der 78. Minute per Doppelwechsel ins Spiel.

Zu diesem Zeitpunkt stand Díaz bereits nicht mehr auf dem Platz. Der Kolumbianer verließ nach 63 Minuten den Rasen. Ballon-d’Or-Gewinner Ousmane Dembélé (Paris St. Germain) saß hingegen über die gesamte Spielzeit auf der Bank.

Doppelter Doué betreibt Werbung

Frankreich hatte zunächst Probleme mit der mutigen Herangehensweise der Südamerikaner um Díaz und den Ex-Münchner James Rodriguez.

Die Equipe tricolore steigerte sich mit zunehmender Spieldauer, Doué und Thuram brachten die Franzosen verdient mit 2:0 in Führung. Nach der Pause legte Doué nach. Anschließend investierte der Favorit nur noch wenig, Kolumbien kam zum Anschlusstreffer.