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Großer Wirbel um Cristiano Ronaldo

Großer Wirbel um Ronaldo

Cristiano Ronaldo steht mit Al-Nassr kurz vor der Meisterschaft. Nach dem Sieg gegen Al-Ahli steht er aus diversen unschönen Gründen im Mittelpunkt.
Merih Demiral ist nach dem Spiel gegen Cristiano Ronaldo und Al-Nassr außer sich. Der Türke wittert die Bevorzugung des Ronaldo-Teams.
Cristiano Ronaldo steht mit Al-Nassr kurz vor der Meisterschaft. Nach dem Sieg gegen Al-Ahli steht er aus diversen unschönen Gründen im Mittelpunkt.

Cristiano Ronaldo und Al-Nassr haben das Spitzenspiel gegen Al-Ahli am Mittwoch souverän mit 2:0 gewonnen und sind der Meisterschaft in der Saudi Pro League somit ganz nah. Vier Spieltage vor dem Saisonende liegt das Team acht Punkte vor Verfolger Al-Hilal.

Der portugiesische Superstar stand nach er Partie jedoch aus diversen Gründen in den Schlagzeilen.

Ehemaliger Ronaldo-Kollege provoziert Fans und übt harte Kritik

Nach dem Abpfiff wurde es noch einmal hitzig. Verteidiger Merih Demiral – der mit seinem umstrittenen Wolfsgruß bei der EM 2024 in Deutschland für Diskussionen sorgte – provozierte die gegnerischen Fans von Ronaldos Klub, indem er in ihre Richtung marschierte und dabei provokant seine Siegermedaille aus der AFC Champions League präsentierte.

Während Al-Nassr den Titel noch nie gewinnen konnte, gelang Al-Ahli dieses Kunststück zuletzt zweimal in Folge.

Doch damit nicht genug: Demiral – Ronaldos ehemaliger Teamkollege bei Juventus Turin – setzte in den sozialen Medien noch einmal nach und schrieb: „Zum ersten Mal gibt es eine Champions-League-Medaille in ihrem Stadion.“

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Ronaldo reagierte im Interview nach der Partie eindeutig und erinnerte mit ausgestreckter Hand daran, dass er selbst die UEFA Champions League fünfmal gewinnen konnte.

„Er ist ein großartiger Spieler“, musste anschließend auch Demiral eingestehen, der jedoch kritisierte: „Er war immer unsicher und musste andere herabsetzen, um selbst hervorzustechen. Schaut euch Messi an. Er hat acht Ballon d’Ors und alle Rekorde im Fußball. Habt ihr ihn jemals damit angeben sehen? Nein. Auf dem Platz behandelt er alle gleich – deshalb ist er der Beste. Cristiano sollte sich ein Beispiel an ihm nehmen.“

Ronaldo vor unglaublichem Meilenstein

Sportlich war der 41-jährige Ronaldo der entscheidende Mann und brachte seinen Klub durch den Führungstreffer (76.) auf die Siegerstraße. Es war das 970. Karrieretor für Ronaldo, das ihn bis auf 30 Treffer an die unglaubliche Marke von 1.000 Toren heranbringt.

Seit seinem Wechsel zu Al-Nassr im Januar 2023 traf Ronaldo 120-mal für den Klub, sieht sich jedoch auch immer wieder mit einem harten Vorwurf konfrontiert. Demnach sollen die Unparteiischen den Ronaldo-Klub regelmäßig bevorzugen.

Insbesondere in den vergangenen Wochen hatten mehrere Spieler Entscheidungen der Schiedsrichter kritisiert.

Ronaldo widerspricht Kritik: „Nicht gut für die Liga“

Al-Ahli hatte am 8. April in einer offiziellen Mitteilung „großen Unmut über Schiedsrichterfehler“ geäußert und „berechtigte Sorgen über die Auswahl der Schiedsrichter und die angewandten Kriterien“ formuliert.

Ronaldo äußerte sich nun deutlich und kritisierte: „Ich denke, das ist nicht gut für die Liga. Jeder beschwert sich, jeder übertreibt. Das ist Fußball, kein Krieg. Wir wissen, dass wir kämpfen müssen, jeder will gewinnen – aber nicht alles ist erlaubt. Ich werde mir Zeit nehmen, am Ende der Saison darüber zu sprechen, weil ich viele schlechte Dinge sehe.“

„Viele beschweren sich öffentlich in den sozialen Netzwerken über Schiedsrichter, die Liga oder das Projekt. Ich denke, das ist nicht gut und entspricht nicht dem Ziel dieses Wettbewerbs“, erklärte der fünfmalige Ballon-d’Or-Sieger: „Wir sollten Vorbilder sein – nicht nur hier, sondern auch für Europa. Wir wollen zu einer der besten Ligen der Welt gehören. Wir sollten das analysieren und dem ein Ende setzen, mit der SPL (der Liga, Anm. d. Red.) darüber sprechen, denn für mich ist das kein Fußball.“

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